Berlin:

Fußball-EM 2016: Bundesumweltministerin Hendricks macht Weg frei für
„Public Viewing“

Während der Fußball-Europameisterschaft 2016 wird es Ausnahmen beim
Lärmschutz geben. Damit können auch Fußballspiele, die nach 20 Uhr
stattfinden, öffentlich auf Großleinwänden unter freiem Himmel
übertragen werden. Dazu beschloss das Bundeskabinett heute eine vom
Bundesumweltministerium vorgelegte Verordnung. Die Kommunen können auf
deren Grundlage Ausnahmegenehmigungen für Public-Viewing-Veranstaltungen
erteilen.

deutschlandfahne

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Das gemeinschaftliche
Fußballgucken unter freiem Himmel ist bei Europa- und Weltmeisterschaften
mittlerweile Tradition. Daher wird es auch in diesem Jahr eine eigene
Verordnung für das sogenannte Public Viewing geben. Dadurch sind
Ausnahmen beim Lärmschutz möglich, gleichzeitig stellen wir einen
akzeptablen Mindestschutz für Anwohner sicher. Über die Genehmigung in
jedem konkreten Fall müssen die Kommunen entscheiden.“

Die Ausnahmeregelung ist nötig, weil die geltenden Lärmschutzstandards
aufgrund der späten Anstoßzeiten an vielen Orten nicht eingehalten
werden könnten. Die Verordnung erweitert nun den Spielraum für die
zuständigen Behörden in den Kommunen, die Veranstaltungen zuzulassen.
Dabei sollen sie im Einzelfall zwischen dem herausragenden öffentlichen
Interesse an den Fußballspielen und dem Schutz der Nachtruhe abwägen.
Hierbei berücksichtigen die Kommunen etwa das Publikumsinteresse und die
Bedeutung des Spiels für den Turnierverlauf, die Abstände zu
Wohnbebauung und schutzbedürftigen Einrichtungen, die Sensibilität des
Umfelds, Maßnahmen zur Lärmminderung sowie Umfang, Anzahl und
Aufeinanderfolge der zugelassenen Ausnahmen.

Die Bundesländer müssen der Verordnung im Bundesrat noch zustimmen.
Vergleichbare Regelungen gibt es seit 2006.
Fragen und Antworten zur Public-Viewing-Verordnung finden Sie unter:
www.bmub.bund.de/P3026

Quelle: bmub.bund.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.