Augsburg:

Veranstaltungsreihe Regio.PULS

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär vernetzt in Augsburg wichtige Akteure der Regionalentwicklung Gotthardt: „Der Name ist Programm – mit Regio.PULS sind wir am Puls der Zeit. Jede Region hat ihre eigenen Stärken, die wir gemeinsam fördern und voranbringen wollen“ Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt bei der Veranstaltung Regio.PULS in Augsburg.

Foto: M. Gellert

Zur Veranstaltungsreihe Regio.PULS hat Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt Experten aus Schwaben und Oberbayern zusammengebracht, um über eine erfolgreiche Regionalentwicklung zu sprechen.   Gotthardt erklärte: „Der Name ist Programm – mit Regio.PULS sind wir am Puls der Zeit. Wir gehen direkt in die Regionen, hören rein und diskutieren gemeinsam über Ideen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft. Die Frage ist, wie wir den Wandel in den Regionen so lenken, dass der Wirtschaftsstandort profitiert. Jede Region hat ihre eigenen Stärken, die wir gemeinsam fördern und voranbringen wollen.“   Schwaben und Oberbayern haben besondere Standortvorteile, aber auch Herausforderungen. Der Wirtschaftsraum Augsburg A³ wird von Seiten des Regionalmanagements zusätzlich mit der Sonderförderung Transformationsprozesse in Höhe von 150.000 Euro pro Projektjahr unterstützt. Viele Unternehmen in der Region, ob große Traditionsunternehmen oder innovative Mittelständler, stehen unter Druck. Nicht nur im Bereich der industriellen Produktion sind Stellenabbau und bayernweit überdurchschnittliche Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Das Regionalmanagement unterstützt die Unternehmen in der Region insbesondere im Bereich der Innovations- und Kooperationsförderung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Themenfeld Wasserstoff.   „Unsere Regionalmanager sind vor Ort und unterstützen dabei, Herausforderungen und Chancen zusammenzubringen. Die Regionalmanagementförderung ist deutschlandweit einzigartig. Die rund 60 regionalen Initiativen in Bayern setzen mehr als 200 Projekte um, unter anderem zur nachhaltigen Gestaltung von Gewerbegebieten, neuen Wohnformen im ländlichen Raum und zur Förderung von Zukunftstechnologien, wie etwa dem Wasserstoffsektor. Ich bin jedes Mal begeistert von den vielen Ideen und Händen, die engagiert die Zukunft vor Ort anpacken“, betonte der Staatssekretär.   Im Rahmen der Regionalmanagementförderung können Projekte aus den Handlungsfeldern demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, regionale Identität und Klimawandel umgesetzt werden. Das deutschlandweit einzigartige Förderprogramm baut auf gute Projektideen aus der Region und starke Netzwerke.   Die dreiteilige Veranstaltungsreihe Regio.PULS startete in Landshut. Die Abschlussveranstaltung findet am 4. Mai 2026 mit Staatssekretär Gotthardt in Bayreuth statt.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.