London – München:

Schwerpunkt Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie

Gotthardt: „Aus Ideen wird gelebte Kooperation: Bayern und Großbritannien profitieren technologisch und wirtschaftlich“ Tobias Gotthardt beim Rundgang auf der Farnborough Airshow

(Foto: StMWi)

Die Delegationsreise des Bayerischen Wirtschaftsministeriums nach Großbritannien mit Schwerpunkt auf Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie war ein großer Erfolg. Dieses Fazit zieht Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt: „Bei unserem Besuch in UK hat sich gezeigt, wie groß das Potenzial für eine noch engere Zusammenarbeit bayerischer und britischer Firmen ist. Der Freistaat gehört zu den führenden Luftfahrtstandorten Europas und deckt im zivilen wie im militärischen Bereich die gesamte Wertschöpfung ab. Im Vereinigten Königreich entwickelt sich die Luft- und Raumfahrt ähnlich dynamisch. Großbritannien steigert seinen Rüstungsetat kräftig und sichert damit eine verlässliche Milliardenbasis für neue Aufträge. Jetzt ist der Moment, dieses Potenzial auszuschöpfen. Wir im Wirtschaftsministerium unterstützen die Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen proaktiv.“ Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch der Farnborough International Airshow. Sie ist eine der wichtigsten Luftfahrtmessen der Welt, findet am Farnborough Airfield (Hampshire) im Vereinigten Königreich in jedem geraden Jahr Ende Juli statt und wechselt sich mit der Pariser Luftfahrtschau ab. Dort besuchte die Wirtschaftsdelegation die Stände britischer und bayerischer Unternehmen. Gotthardt: „Die Luft- und Raumfahrtmesse in Farnborough zeigt deutlich: Technologischer Vorsprung entsteht durch Zusammenarbeit, mit Win-Win für beide Seiten. Wenn die Unternehmen in Bayern und Großbritannien ihre jeweiligen Stärken bündeln, entstehen wirtschaftliche Impulse und ein sicherheitspolitischer Mehrwert für die NATO. Aus Ideen wird gelebte Kooperation: Bayern und Großbritannien profitieren technologisch und wirtschaftlich.“ Zudem standen Unternehmensbesuche auf dem Programm sowie Treffen im Unterhaus mit der Handelsbeauftragen der Britischen Regierung für Deutschland, Feryal Clark, und im britischen Wissenschaftsministerium mit Mark Bacon, dem stellvertretenden Direktor der UK Space Agency. Das Vereinigte Königreich ist nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas und rangiert regelmäßig unter den zehn wichtigsten Handelspartnern Bayerns weltweit. Zudem hat die Zusammenarbeit mit verlässlichen europäischen Partnern wie dem Vereinigten Königreich vor dem Hintergrund multipler globaler Herausforderungen an Stellenwert gewonnen. Die ausgeprägte Industriestruktur Großbritanniens in den Branchen der Luft- und Raumfahrt sowie der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) bietet Unternehmen aus dem Freistaat vielfältige Möglichkeiten für Export- und Importgeschäft sowie für gemeinsame Entwicklung. Auch in den jüngsten bilateralen Abkommen auf nationaler Ebene wie dem Trinity House Agreement und dem Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich wird die Bedeutung der Zusammenarbeit hervorgehoben.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion