München:

Rekordhaushalt für Investitionen in die Zukunft – Blume: „Die Kombination von Heimat und Hightech ist Benchmark für ganz Deutschland – sie wird in diesem Haushalt voll abgebildet“

„In diesem Haushalt wird die Zukunft verhandelt. Er ist ein klares Bekenntnis zu Wissenschaft und Kunst. Investitionen in Wissenschaft und Kunst sind Investitionen in eine gute Zukunft, in Freiheit, Souveränität und Wohlstand – dieser Fokus ist wichtiger denn je. Mit einem Rekordvolumen von rund 9,5 Milliarden Euro im Jahr 2026 und rund 9,6 Milliarden Euro im Jahr 2027 für Wissenschaft und Kunst halten wir Kurs, auch in schwierigen Zeiten. Wir stärken Wissenschaft und Kunst, weil sie die Grundlage unseres Fortschritts und die Quelle unseres Wohlstands sind“, fasst Bayerns Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume die Beratungen des Bayerischen Landtag zum Haushaltsplan für sein Ressort zusammen.

Markus Blume betonte im Bayerischen Landtag: „Jeder Euro in Wissenschaft und Kunst ist richtig angelegt und zahlt sich doppelt aus. Wir tätigen diese Investitionen für die Menschen in Bayern. Für über 400.000 Studierende – unsere Talente von morgen –, für rund 2,6 Millionen Patientinnen und Patienten pro Jahr in unseren Uniklinika, für 6,3 Millionen Besucherinnen und Besucher pro Jahr in unseren bayerischen Museen. Die Ausgaben für Wissenschaft und Kunst kommen allen Bürgerinnen und Bürgern in Bayern zugute. Fortschritt und Freiheit gehören zur DNA des Freistaats.“

Benchmark für ganz Deutschland

„Die Kombination von Heimat und Hightech ist Benchmark für ganz Deutschland – und sie wird auch in diesem Haushalt voll abgebildet. Jeder Euro in Wissenschaft lohnt, denn er wird am Ende vervielfacht. Dank unseres herausragende Ökosystems sind wir attraktives Ziel für Unternehmen und internationale Talente.  Die jüngsten Erfolge bestärken uns auf diesem Weg“, so der Wissenschafts- und Kunstminister.  Bayern ist das attraktivste Gründerland der Republik, mit TUM und LMU sitzen die besten Universitäten der EU in Bayern und das LMU-Klinikum gehört zu den besten Krankenhäusern der Welt. Dazu hat der Wissenschaftsrat zuletzt „die strategisch wie finanziell bemerkenswerte Unterstützung durch das Land“ als wichtigen Faktor für den Erfolg bayerischer Universitäten im Exzellenzwettbewerb hervorgehoben. „Ein einmaliges Prädikat von höchster Stelle“, so Markus Blume mit Blick auf dieses Urteil.

„Von KI bis Energie“ – Investitionen in Hochschulen und Schlüsseltechnologien als Rückgrat des Fortschritts

„Unsere Hochschulen sind das Herzstück von Heimat und Hightech. Wir stärken sie langfristig und nachhaltig“, so Blume. In beiden Haushaltsjahren sind in den Stammkapiteln jeweils 50 Millionen Euro zusätzlich für die Hochschulen und bei den Bewirtschaftungskosten jeweils 65 Millionen Euro zusätzlich für den gesamten Zuständigkeitsbereich vorgesehen. Die Leuchtturmprojekte der Hightech Agenda Bayern werden fortgeführt und finanziell zusätzlich unterfüttert. Egal ob Aufbau der Luft- und Raumfahrt-Fakultät in Ottobrunn/Taufkirchen, neue Technologietransferzentren oder die massive Stärkung der Hochschulmedizin insbesondere der erfolgreichen Campus-Modelle in Niederbayern und Oberfranken zeigen, die Mittel kommen ganz Bayern zugute. Einen besonderen Fokus legt der Haushalt des Ressorts auf Zukunftstechnologien. Der Ausbau der KI-Infrastruktur, das bayerische KI-Basismodell und die Fusionsforschung zur Energiegewinnung bilden einen weiteren Schwerpunkt. „Von KI bis Energie: Wir geben einen echten Push für die Technologien von morgen“, so Blume.

Versprechen gehalten: An Kunst und Kultur wird nicht gespart

Auch Im Doppelhaushalt 2026/2027 löst der Freistaat sein Versprechen ein: An Kunst und Kultur wird nicht gespart. Mit rund 70 Millionen Euro für die Denkmalpflege erreichen die Mittel in diesem Bereich einen neuen Rekordwert. Das Niveau der Förderbeiträge wird konstant auf hohem Niveau gehalten, die Provenienzforschung wird gestärkt, die Museumsoffensive fortgeführt und alle Tarifsteigerungen bei den Staatstheatern werden ausgeglichen. Dazu werden gezielt Schwerpunkte in den Regionen gesetzt: Es gibt zusätzliche Mittel für den Erhalt des römischen Erbes in Augsburg und Kempten, neue Einrichtungen wie das Proben- und Werkstattzentrum sowie das Staatsarchiv Kitzingen erhalten zusätzliche Mittel für die Ersteinrichtung. „Von der Freien Szene bis zu den großen Häusern – das gesamte kulturelle Leben im Freistaat profitiert vom Haushalt 2026/2027“, so der Minister.

Freistaat setzt Sondervermögen mit Weitsicht ein: Infrastruktur für Wissenschaft ist Infrastruktur für Zukunft

Der Freistaat erhält rund 1,2 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen. Der Löwenanteil wird in Bayern für die Infrastruktur an Hochschulen und Uniklinika eingesetzt. Das ist der Startpunkt einer großen Hochschulbau-Offensive, in der neu gebaut und gleichzeitig ein Fokus auf Sanierung gelegt wird. Auch hier profitieren Universitäten und Hochschulen in ganz Bayern. Allein rund 600 Millionen Euro fließen in große Baumaßnahmen im ganzen Land.

Bayern investiert auf Rekordniveau, sichert die Grundlagen für Innovation, Forschung und kulturelle Stärke – und schafft die Voraussetzungen dafür, dass der Freistaat auch in Zukunft ganz vorne bleibt. Minister Blume betonte abschließend: „Mehr Mittel, mehr Dynamik, mehr Wirkung: Dieser Haushalt ist ein Zukunftsversprechen. Bayern setzt auf die Kraft der Ideen und auf die Menschen, die sie tragen. Während andere über Grenzen des Machbaren reden, erweitern wir den Rahmen des Möglichen.“

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.