München:

Das Bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzministerium setzt mit dem Doppelhaushalt 2026 / 2027 klare politische Schwerpunkte auf den Schutz von Mensch und Umwelt. Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte heute im Bayerischen Landtag: „Der Schutz von Klima, Natur und Umwelt ist eine Aufgabe der Gegenwart und duldet keinen Aufschub.

Unser Haushalt ist ein klares Bekenntnis zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Stärkung der Artenvielfalt in Bayern. Wir setzen beim Naturschutz weiter auf den kooperativen Ansatz und führen die vertrauensvolle Zusammenarbeit in ganz Bayern fort. Schwerpunkte setzen wir beim Streuobstpakt, beim Biotopverbund und beim Moorschutz. Die Investitionen in Hochwasserschutz und Wassersicherheit werden fortgesetzt und durch zusätzliche Mittel ergänzt: Von dem Plus beim Hochwasserschutz werden die Menschen überall in Bayern profitieren. Hochwasserschutz ist gelebter Katastrophenschutz. Gleichzeitig treibt Bayern den Ausbau erneuerbarer Energien voran, um Klimaschutz und Energieunabhängigkeit zu stärken.“   Im Naturschutz werden die Landesmittel im Doppelhaushalt gegenüber 2025 um jeweils 10 Millionen Euro erhöht. Insgesamt bleibt Bayern mit über 100 Millionen Euro jährlich beim kooperativen Naturschutz bundesweit führend. Beim Hochwasserschutz können im Vergleich zu 2025 zusätzlich 10 Millionen Euro im Jahr 2026 sowie 25 Millionen Euro im Jahr 2027 aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes (LuKIFG) investiert werden.   Ein weiteres regionales Konjunkturprogramm ist die Förderrichtlinie RZWas. Auch hier werden die Ansätze mit LuKIFG-Mitteln in Höhe von jährlich 50 Millionen Euro in den Jahren 2026 und 2027 aufgestockt. Glauber: „Die Förderung unserer Kommunen bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Damit stärken wir den ländlichen Raum, fördern gleichwertige Lebensbedingungen und verkürzen künftige Wartezeiten deutlich.“   Insgesamt steigt der Ministeriumsetat im neuen Doppelhaushalt deutlich an: Rund 1,24 Milliarden Euro für 2026 und 1,37 Milliarden Euro für 2027 inklusive der LuKIFG-Mittel sind für die Aufgaben im Umwelt- und Verbraucherschutz vorgesehen. Das ist im Jahr 2026 ein Plus von rund 41 Millionen gegenüber 2025, im Jahr 2027 ein Plus von rund 125 Millionen gegenüber 2025. Unter Berücksichtigung sämtlicher zur Verfügung stehender Investitionsmittel liegt die Investitionsquote bei rund 40 Prozent.   Der Bayerische Landtag hat den Einzelplan des Bayerischen Umwelt- und Verbraucherschutzministeriums heute verabschiedet.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.