Steyr:

Bayerischer Staatsminister besucht weltweit größtes BMW-Motorenwerk im oberösterreichischen Steyr

Aiwanger im BMW-Motorenwerk Steyr: „Unsere Autoindustrie braucht Technologieoffenheit: Verbrennungs- und Elektromotoren plus Wasserstoff-Brennstoffzellen sichern gemeinsam die Zukunft der Branche“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger informierte sich im BMW-Werk Steyr gemeinsam mit Oberösterreichs Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner über die Entwicklung neuer Brennstoffzellen. Links: BMW-Werksleiter Harald Gottsche.

Foto: Korbinian Huber/StMWi

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat im Rahmen seiner zweitägigen Österreich-Reise gemeinsam mit dem oberösterreichischen Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner das weltweit größte Motorenwerk der BMW Group in Steyr besucht. Begleitet wurde Aiwanger von einer hochrangigen Expertendelegation aus dem Freistaat. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Zukunft der Mobilität sowie aktuelle Entwicklungen in der Automobilindustrie.   Aiwanger betonte die Bedeutung eines technologieoffenen Ansatzes für die Mobilitätswende: „Mobilität braucht alle Technologien. Es darf keine einseitige Festlegung auf eine einzige Antriebsform geben. Vielmehr brauchen wir ein Nebeneinander von modernen Verbrennungsmotoren, Elektromobilität und Wasserstoff-Brennstoffzellen. Nur so sichern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und schützen unsere starke Auto- und Zulieferindustrie.“     Bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Werk präsentierte Werksleiter Harald Gottsche die zentralen Innovationsfelder des Standorts. Dazu zählen insbesondere die Forschung und Entwicklung im Bereich Wasserstofftechnologie, regenerative Kraftstoffe sowie die Produktion moderner Elektroantriebe. Zugleich hob Aiwanger die enge wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Bayern und Oberösterreich hervor: Aiwanger: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist Österreich – und insbesondere Oberösterreich – ein zentraler Partner für Bayern in Europa. Gemeinsam wollen wir beim Thema Wasserstoff, bei Hochtechnologie und Digitalisierung Tempo machen. Unsere Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen: wettbewerbsfähige Energiepreise, Planungssicherheit und weniger Bürokratie.“   Auch Landesrat Markus Achleitner unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit beider Regionen: „Bayern und Oberösterreich sind führende Industrie- und Exportregionen sowie Innovationsmotoren Europas. Die Mobilitätswende betrifft uns gleichermaßen. Der heutige Austausch hat gezeigt, dass wir beim Thema Technologieoffenheit eine klare gemeinsame Linie verfolgen. Eine starke Achse Oberösterreich–Bayern soll dazu beitragen, unsere industriepolitischen Interessen künftig noch stärker in Brüssel zu vertreten.“   Das BMW Group Werk Steyr (4700 Mitarbeiter) spielt eine Schlüsselrolle in der internationalen Antriebsentwicklung. Neben der Produktion von jährlich über einer Million Benzin- und Dieselmotoren ist der Standort ein zentrales Entwicklungszentrum für neue Technologien. Seit Sommer 2025 läuft die Serienproduktion von E-Antrieben, zudem wird die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie mit Blick auf eine Serienfertigung ab 2028 weiterentwickelt.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion