München:

Laut Handelsblatt zwei Ausschreibungen für Backup-Kraftwerke noch dieses Jahr

Aiwanger: „Ich begrüße, dass der Bund neue Gaskraftwerke bauen will. Süddeutschland muss ausreichend berücksichtigt werden“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt den am Dienstag bekannt gewordenen Referentenentwurf zur Ausschreibung von Backup-Gaskraftwerken durch das Bundeswirtschaftsministerium.    Aiwanger: „Ich begrüße, dass der Bund neue Gaskraftwerke bauen will und noch 2026 die Ausschreibungen erfolgen. Wir brauchen diese Kraftwerke dringend für die Sicherheit der Energieversorgung. Ministerin Reiche liegt richtig, wenn sie dabei auf schnell regelbare Gaskraftwerke setzt und nicht nur auf Speicher, die wir künftig aber zusätzlich brauchen. Es darf jetzt keine weiteren Verzögerungen geben und Süddeutschland muss ausreichend berücksichtigt werden. Bayern und Baden-Württemberg als starke Industrieregionen müssen mit neuen Gaskraftwerken ausreichend berücksichtigt werden. Wir brauchen jetzt keine weiteren Glaubenskriege zwischen Erneuerbaren Energien mit Speicher einerseits und Gaskraftwerken andererseits, sondern wir brauchen beides. Sowohl-als-auch, nicht entweder-oder! Gaskraftwerke können bei Dunkelflauten über 10 Stunden und sogar über Tage hinweg Strom liefern, Batterien sind eher bei kürzeren Dunkelflauten sinnvoll, mehrere Tage werden schwierig und teuer. Die Demonstrationen der Grünen in den letzten Tagen gegen Gaskraftwerke sind verantwortungslos und zeugen von energiepolitischem Unverständnis. Gaskraftwerke sind sogar der ideale Partner der Erneuerbaren Energien und machen deren weiteren Ausbau erst sinnvoll, weil sie gezielt Dunkelflauten überbrücken.“    Nach einem Bericht des Handelsblatts sollen noch in diesem Jahr zwei Ausschreibungen für den Bau der Kraftwerke für neun Gigawatt erfolgen. Insgesamt sollen laut dem zitierten Referentenentwurf für ein „Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz“ (StromVKG) bis 2027 Kapazitäten von 11 Gigawatt auf den Weg gebracht werden.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.