München:
Bayerns Wirtschaftsminister zu Unternehmensbesuchen und Gesprächen in Österreich
Aiwanger: „Die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Österreich entwickelt sich sehr dynamisch. Wir wollen diese starke Achse gezielt ausbauen“ WIEN – Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger reist am 22. und 23. April mit einer Expertendelegation nach Steyr und Wien. Im Zentrum des Österreich-Besuchs steht die Zukunft der Industrie – mit besonderem Fokus auf Mobilität, Automotive und strategische Schlüsseltechnologien. Aiwanger: „Die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Österreich entwickelt sich sehr dynamisch. Österreich ist für Bayern der wichtigste Partner in Europa – und das in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Wir wollen diese starke Achse gezielt ausbauen. Entscheidend ist jetzt, gemeinsam Tempo zu machen: bei Hochtechnologie, bei Wasserstoff, bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz – und vor allem bei sicherer und bezahlbarer Energie.“ Mit Blick auf die aktuelle Lage der Industrie betont Aiwanger: „Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, wettbewerbsfähige Energiepreise und weniger Bürokratie. Bayern und Österreich können hier gemeinsam ein starkes industriepolitisches Signal in Europa setzen.“ Am Mittwoch besucht der Staatsminister gemeinsam mit dem oberösterreichischen Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner das weltweit größte BMW-Motorenwerk in Steyr sowie den Automatisierungsspezialisten HEITEC Systemtechnik.
Am Donnerstag spricht Aiwanger beim Bayerisch-Österreichischen Industriedialog und besichtigt das Produktionswerk von Rheinmetall MAN Military Vehicles in Wien. Darüber hinaus sind politische Gespräche mit Österreichs Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, sowie mit dem steirischen Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer geplant. Hintergrund: Im Jahr 2025 wuchs das bilaterale Handelsvolumen von Bayern und Österreich auf 36,5 Milliarden Euro. Damit ist Österreich Bayerns wichtigster Handelspartner in Europa – und weltweit die Nummer 3 nach China und den USA. Wichtigste Handelsgüter sind Fahrzeuge, elektrotechnische Erzeugnisse, Maschinen und Produkte der Ernährungswirtschaft. Die enge wirtschaftliche Verflechtung zeigt sich auch in der Unternehmenslandschaft: Mehr als 6.000 bayerische Firmen sind in Österreich aktiv, 563 mit eigenen Niederlassungen. Gleichzeitig sind rund 800 österreichische Unternehmen im Freistaat vertreten.
Quelle:stmwi.bayern.de