BUCH AM ERLBACH:
Bayerns Wirtschaftsminister übergibt Förderurkunde für KI-basiertes Starkregen-Frühwarnsystem „KISS“
Aiwanger: „Starkregen richtet immer wieder enorme Schäden an. Mit KI können solche Gefahren früher erkannt werden, damit Kommunen und Einsatzkräfte rechtzeitig handeln können“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Förderungurkunde für das Projekt ‚KISS: KI-Surrogatmodell basiertes Starkregengefahren-Frühwarnsystem‘ übergeben, an (v.l.n.r.) Dr. Andreas Hofmann (Leiter Forschung bei tandler.com), Gerald Angermair (Technischer Leiter bei tandler.com), Angela Tandler (Geschäftsführerin von tandler.com), Prof. Dr. Christian Osendorfer (Professor für maschinelles Lernen an der Hochschule Landshut) und Johannes Mitterhuber (zweiter Bürgermeister Buch a. Erlbach).
Foto: StMWi
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Förderurkunde für das Forschungsprojekt „KISS: KI-Surrogatmodell basiertes Starkregengefahren-Frühwarnsystem“ an die tandler.com GmbH übergeben. Das Unternehmen im niederbayerischen Landkreis Landshut erhält im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramms bis zu rund 257.000 Euro Fördermittel für den Zeitraum 2026 bis 2028. Aiwanger würdigte den innovativen Ansatz: „Starkregen richtet immer wieder enorme Schäden an. Deshalb brauchen wir moderne Warnsysteme, die schnell und zuverlässig funktionieren. Genau hier setzt das Projekt KISS an: Mit KI sollen Gefahren früher erkannt werden, damit Kommunen und Einsatzkräfte rechtzeitig handeln können.“ Das KI-gestützte Frühwarnsystem berechnet aus Regenprognosen konkrete Gefährdungsstufen für besonders kritische Bereiche. Ziel ist es, Warnzeiten deutlich zu verkürzen. Der Minister betonte außerdem: „Bayern muss bei KI und Zukunftstechnologien vorne mitspielen. Mit unserer Technologieförderung bringen wir Innovation schneller in die Praxis und stärken gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. tandler.com beweist, dass unsere Förderungen gut angelegt sind und starke Ideen vorantreiben.“ Die tandler.com GmbH entwickelt Softwarelösungen für die Siedlungswasserwirtschaft und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter. Partner des Projekts „KISS“ ist die Hochschule Landshut.
