Neu-Ulm:
Bayerns Wirtschaftsminister beim Sommerempfang des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern
Aiwanger: „Das Kfz-Gewerbe garantiert die individuelle Mobilität und damit unsere Freiheit!“ Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei seiner Rede beim Sommerempfang des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern.
Foto: @stmwi
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim diesjährigen Sommerempfang des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern die zentrale Bedeutung der gesamten Automobilbranche für Wirtschaft, Beschäftigung und Mobilität im Freistaat hervorgehoben. Dabei kommt dem Kfz-Handwerk mit seinen Service- und Reparaturleistungen eine Schlüsselfunktion zu. Beim traditionellen Sommerempfang des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes tauschten sich Vertreter des Kfz-Handwerks, der Automobilwirtschaft, der Politik sowie zahlreicher Partnerorganisationen über aktuelle Entwicklungen der Branche, die Transformation der Mobilität und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus. Aiwanger betonte: „Mit rund 7.000 Betrieben, 140.000 Beschäftigten und 15.000 Auszubildenden ist das bayerische Kfz-Gewerbe eine tragende Säule unserer Wirtschaft. Die Betriebe garantieren individuelle Mobilität und damit die persönliche Freiheit,?Wertschöpfung und Arbeitsplätze in allen Regionen Bayerns. Gerade im ländlichen Raum bleibt das Auto für viele Menschen unverzichtbar, und für alle Unternehmen, die auf Mobilität setzen, ist die Verfügbarkeit von Service- und Reparaturleistungen ein wertvoller Standortfaktor. Das Kfz-Gewerbe ist ein systemrelevanter Partner für Wirtschaft und Bevölkerung.“ Mit Blick auf die Transformation der Branche erklärte der Minister: „Kaum eine Branche verändert sich derzeit so schnell wie die Automobilwirtschaft. Fahrzeuge werden elektrischer, digitaler und stärker vernetzt. Werkstätten und Autohäuser müssen deshalb in neue Technik, moderne Infrastruktur und die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter investieren. Dafür brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Gleichzeitig wollen wir uns Erfahrung und Kompetenz im klassischen Fahrzeuggeschäft erhalten. Anstatt ideologischem Verbrenner-Aus brauchen wir Technologieoffenheit von modernem Verbrenner, E-Auto mit bidirektionalem Laden und H2-Fahrzeugen. Der Kunde muss entscheiden was er fährt, nicht Brüssel!“ Zugleich verwies Aiwanger auf die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Betriebe. Schwache Konjunktur, steigende Kosten und eine hohe Verunsicherung vieler Kunden belasteten zahlreiche Unternehmen der Branche. Insbesondere betonte der Wirtschaftsminister die hohe Bürokratiebelastung der Betriebe. Bürokratieabbau sei eine wichtige Voraussetzung, um Unternehmen zu entlasten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Technologieoffenheit ist der Schlüssel für erfolgreiche Innovationen und wirtschaftliche Stärke. Das funktioniert aber nur mit der Leistung und Kompetenz des Kfz-Gewerbes.“
Quelle:stmwi.bayern.de
