Manching:

Spatenstich für Technologiepark Manching

Aiwanger: „Der neue Technologiepark in Manching ist ein weiterer Baustein, um Bayerns Luftfahrtbranche zu stärken“ Spatenstich für das Technologiezentrum Manching. (v.l.n.r.) Landrat Albert Gürtner, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Erster Bürgermeister Herbert Nerb, Direktorin der Wehrtechnischen Dienststelle 61 Barbara Reinhold.

Foto: StMWi.

In unmittelbarer Nähe des Airbus-Standorts Manching ist der Startschuss für einen neuen Technologiepark gefallen. Beim Spatenstich zur Erschließung war Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vor Ort. Der Technologiepark soll zusätzliche Flächen für technologieorientierte Unternehmen und Zulieferer der Luftfahrtindustrie schaffen und zugleich den Aufbau eines europäischen Spitzenstandorts für Urban Air Mobility unterstützen.   „Mit dem Technologiepark Manching schaffen wir einen echten Schub für die Region Ingolstadt und ganz Bayern“, freut sich der Minister. „Wir bringen hier Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups eng zusammen und geben gerade auch unseren kleinen und mittleren Betrieben die Chance, bei Zukunftstechnologien vorne mit dabei zu sein. Außerdem eröffnen wir neue Perspektiven für unsere Fachkräfte – insbesondere für diejenigen, die vom Wandel in der Automobilindustrie betroffen sind. Das kommt der Wirtschaft in der Region zugute, und gleichzeitig bauen wir Bayern weiter zu einem starken Standort für Luft- und Raumfahrt aus.“   Der neue Technologiepark wird als zentraler Anlaufpunkt für Zukunftstechnologien dienen. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups. Schwerpunkte liegen auf autonomem Fliegen, digitaler Luftfahrt und unbemannten Flugsystemen. Die Ansiedlungen profitieren insbesondere von der unmittelbaren Nähe zum Airbus-Standort mit seinem Kompetenzzentrum für militärische Flugsysteme sowie zur Wehrtechnischen Dienststelle 61 (WTD 61), der zentralen Einrichtung der Bundeswehr für die Erprobung und Prüfung von Luftfahrzeugen und Luftfahrtgerät. Bereits konkret geplant sind unter anderem Ansiedlungen des Technologietransferzentrums (TTZ) der TH Ingolstadt mit Fokus auf unbemannte Luftfahrtsysteme und Urban Air Mobility sowie des Gründerzentrums brigkAIR, das Start-ups im Bereich der dreidimensionalen Mobilität (Flugtaxis, Drohnen, autonome Flug- und Fahrzeuge) unterstützt.   „Es wurde lange geplant, verhandelt und auch gezweifelt – aber alle Beteiligten sind drangeblieben. Genau deshalb stehen wir heute hier. Mein Dank gilt allen Partnern, die dieses Projekt mit großem Einsatz möglich gemacht haben“, so Aiwanger. Das Projekt wurde dabei über viele Jahre hinweg auch von Invest in Bavaria intensiv begleitet und unterstützt.   Die Luft- und Raumfahrtbranche weist weltweit eine sehr dynamische Entwicklung auf, sowohl im zivilen wie im militärischen Bereich. In Bayern ist sie ein wichtiger Wirtschaftszweig und Innovationsmotor mit großen Industrieunternehmen, innovativen Start-ups und spezialisierten Mittelständlern sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Zusammen mit Zulieferern umfasst sie inzwischen einen Jahresumsatz von 12 Milliarden Euro und mehr als 38.000 hochqualifizierte Beschäftigte in über 550 Unternehmen.   Urban Air Mobility bezeichnet innovative Luftverkehrslösungen im urbanen Raum, etwa elektrisch betriebene Luftfahrtzeuge für den Personen- und Gütertransport zur effizienten Ergänzung bestehender Verkehrssysteme.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion