München:

Bayerische Batteriestrategie soll Wertschöpfung vor Ort sichern und die Branche noch besser miteinander vernetzen

Aiwanger: „Ohne Batterien geht nichts. Sie sind der Motor der Gegenwart und Zukunft. Unsere Strategie soll bayerischen Batterieunternehmen helfen, wettbewerbsfähiger und unabhängiger zu werden“ Beim dritten Bayerischen Batteriekongress betonte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Bedeutung der Batterietechnologie für die gesamte Wirtschaft.

Foto: StMWi/B. Brummer

Das Bayerische Wirtschaftsministerium setzt mit seiner Batteriestrategie auf den Ausbau heimischer Technologien, mehr Versorgungssicherheit und stärkere regionale Wertschöpfung. Ziel ist es, Bayern als wettbewerbsfähigen Standort der Batteriebranche zu positionieren und die Abhängigkeit von asiatischen Märkten zu verringern.   Beim dritten Bayerischen Batteriekongress hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Strategie vorgestellt: „Bayern will bei Batterietechnologien vorne mitspielen – innovativ, resilient und wettbewerbsfähig. Denn ohne Batterien geht nichts – ob bei der Mobilität, der Energiewende oder der Digitalisierung. Sie sind der Motor der Gegenwart und Zukunft. Derzeit dominiert Asien mit rund 92 Prozent den Batteriemarkt. Wir dürfen uns bei dieser Zukunftstechnologie nicht dauerhaft abhängig machen. Bayern muss bei Forschung, Entwicklung und Produktion stärker werden und genau hier setzt die Bayerische Batteriestrategie an. Die aktuellen Stellenstreichungen bei Varta, aber auch die hohe Resonanz beim Batteriekongress zeigen, wie wichtig das Thema ist. Ich appelliere an unsere Unternehmen, sich stärker mit heimischen Geschäftspartnern zu vernetzen. Das schafft nicht nur kurze Lieferwege, sondern stärkt auch die eigene Krisensicherheit mit Blick auf die aktuellen geopolitischen Konflikte.“   Die gemeinsam mit Bayern Innovativ erarbeitete Bayerische Batteriestrategie setzt auf fünf Schwerpunkte: Technologie, Vernetzung, Förderung, Unterstützung bei der Regulatorik und verbesserte öffentliche Information. Im Fokus stehen unter anderem Festkörper- und Natrium-Ionen-Batterien, Batterierecycling sowie der Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten.   Mit dem Anfang 2026 neu gegründeten Netzwerk „TechHUB Batterie“ bei Bayern Innovativ bündelt Bayern Kompetenzen aus der gesamten bayerischen Batteriebranche.   Aiwanger: „Gerade kleine und mittlere Unternehmen sollen von mehr Vernetzung, schnelleren Kooperationen und besserem Zugang zu Förderungen profitieren. Außerdem unterstützen wir gezielt die Batterieforschung und die Start-ups in diesem Bereich. Von der EU fordern wir praxisnahe Regeln, statt ideologischer CO2-Vorgaben, die unsere Unternehmen nur ins Ausland verscheuchen.“   Die Bayerische Batteriestrategie kann auf der Website von Bayern Innovativ heruntergeladen werden.   Ansprechpartnerin: Dr. Aneta Ufert Stellv. Pressesprecherin Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stellte Vertretern der Branche die Bayerische Batteriestrategie .

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion