München:

Wirtschaftsstaatssekretär übergibt Förderurkunden für zwei Regionalinitiativen

Gotthardt: „Mit der Regionalmanagementförderung wollen wir gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sichern. Dafür braucht es innovative Ideen direkt aus den Regionen“ Rund 300.000 Euro Förderung gehen in den kommenden drei Jahren an zwei wichtige Regionalinitiativen in Bayern: die Europäische Metropolregion München und den Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt hat den Vertretern der Initiativen heute die Förderurkunden überreicht.

Foto: StMWi/Bastian Brummer

Jeweils rund 300.000 Euro Förderung gehen in den kommenden drei Jahren an zwei wichtige Regionalinitiativen in Bayern: die Europäische Metropolregion München und den Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Damit stärkt das Bayerische Wirtschaftsministerium die Wettbewerbsfähigkeit vor Ort. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt hat bei der heutigen Übergabe der Förderurkunden betont: „Die Regionalmanagementförderung ist kein Selbstzweck, sondern soll gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sichern. Dafür braucht es innovative Ideen direkt aus den Regionen. Die Leute vor Ort kennen sich bestens aus: Sie sehen genau, wo Handlungsbedarf besteht, welche Themen die Menschen bewegen und welche Potenziale genutzt werden können. Vielen Dank für das große Engagement!“   Die Europäische Metropolregion München e.V. will ihre Innovationskraft weiter ausbauen. Geplant sind regionale Veranstaltungen gemeinsam mit Landkreisen und Projektpartnern. Zusätzlich sollen Imagefilme die Attraktivität des Standorts sichtbar machen. Gotthardt: „Mit regionalen Veranstaltungen und gezielten Impulsen machen wir Innovationspotenziale sichtbar und bringen Wissenschaft und Wirtschaft noch enger zusammen – das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region.“   Im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm startet ein neu gegründetes Regionalmanagement. Im Fokus steht ein Projekt zur Erfassung und Aktivierung von Gewerbeflächen sowie deren flächeneffiziente Entwicklung. Gemeinsam mit den Kommunen erarbeitet das Regionalmanagement eine übergreifende Strategie für Gewerbeflächen. „Die systematische Erfassung von Gewerbeflächen bringt doppelten Nutzen: Unternehmen finden schneller geeignete Standorte – und gleichzeitig wird der Flächenverbrauch reduziert. Das ist wirtschaftlich sinnvoll und ressourcenschonend gleichermaßen“, erklärt Gotthardt. Außerdem soll die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie im Landkreis gestärkt und besser vernetzt werden, um den Wissenstransfer zu fördern und einen stabilen Branchenmix aufzubauen.    Die Regionalmanagementförderung unterstützt aktuell rund 60 Initiativen in ganz Bayern. Mit Projekten zu demografischem Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, regionaler Identität und Klimawandel setzen sie wichtige Impulse für die Entwicklung der Regionen. Ein Erfolgsfaktor bleibt dabei das starke Netzwerk vor Ort.   Weitere Informationen zum Regionalmanagement finden Sie hier: Regionalmanagement – Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, eine größere Auswahl an Bildern von der Veranstaltung heute im Wirtschaftsministerium.

Quelle:stmwi.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.