München -Würzburg:

Glauber: Bayerns 60. anerkannte Umweltstation steht in Würzburg
Aufbau weiterer Stationen geplant

Umweltstationen fördern nachhaltige Entwicklung vor Ort und das Bewusstsein für die Umwelt. Die Bildungseinrichtung „Ökohaus Würzburg“ wird die 60. Umweltstation im Freistaat. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Auszeichnung heute in München: „Das flächendeckende Netz der Umweltstationen im Freistaat wächst weiter. Bayerns 60. Umweltstation ‚Ökohaus Würzburg‘ trägt mit hervorragenden Projekten und vielfältigen Themen zu einer umwelt- und gesundheitsbewussten Lebensweise bei. Klimaschutz, Biodiversität und Naturschutz spielen im ‚Ökohaus Würzburg‘ eine große Rolle. Bayerns neueste Umweltstation fördert nachhaltiges, zukunftsfähiges Handeln und hilft dabei, Ressourcen und das Klima zu schützen. Diese Angebote wollen wir in ganz Bayern weiter ausbauen. Mein Ziel ist mindestens eine Umweltstation in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt.“ Gründe für die Anerkennung des Ökohauses Würzburg als staatlich geförderte Umweltstation sind neben dem breiten Bildungsangebot zahlreiche Kooperationen, etwa mit dem Botanischen Garten und der Universität Würzburg, eine günstige Verkehrsanbindung an den ÖPNV sowie das Gebäude selbst: Das Ökohaus wurde 1990 als Niedrigenergiehaus mit Sonnenenergie- und Regenwassernutzung, umweltfreundlichen Baumaterialien und Dachbegrünung errichtet. Träger ist der Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, bei der es auch um Alltagsverhalten und die damit verbundenen Folgen für Natur und Mensch geht. Weitere Schwerpunkte sind die Themen Abfall, Biodiversität, Naturschutz, Artenkenntnis, Energie, ökologisches Bauen und Wohnen, Ernährung, Stadtnatur und Konsum. Das „Ökohaus Würzburg“ bietet pro Jahr durchschnittlich 200 Workshops, Vorträge, Seminare und Exkursionen an. Dazu gehören auch Baumschnittkurse, Kräuterseminare, Kinder- und Familienaktionen. Das Bildungsangebot der Einrichtung richtet sich an Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Kindergärten, Familien und Senioren. Das „Ökohaus Würzburg“ ist Träger des Qualitätssiegels „Umweltbildung.Bayern“.

 

Umweltstationen bieten hochwertige außerschulische Bildungsmöglichkeiten an, die zu einer nachhaltigen Gestaltung der Gesellschaft beitragen können. Durch die staatliche Anerkennung als Umweltstation ergeben sich für die Einrichtungen Fördermöglichkeiten konkreter Projekte. In diesem Jahr stellt der Freistaat rund 2,4 Millionen Euro für die Bildungsarbeit der Umweltstationen in ganz Bayern zur Verfügung.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.