Schweinfurt:
AI-Gigafactory „Blue Swan“ in Schweinfurth
Aiwanger: „Wir brauchen eine starke digitale Infrastruktur. Rechenzentren sind künftig ähnlich wichtig wie Straßen, Schienen und Stromleitungen“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonte in seiner Rede die Bedeutung von Rechenzentren für die bayerische Wirtschaft.
Foto: StMWi
Das Bayerische Wirtschaftsministerium setzt sich für die Errichtung einer AI-Gigafactory in Schweinfurt ein. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Leistungsfähige Rechenzentren sind heute das Rückgrat unserer digitalen Welt. Ohne sie gibt es keine Cloud, keine Künstliche Intelligenz und keine Industrie 4.0. Wenn unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben sollen, wenn Verwaltung effizient arbeiten und unser Alltag digital funktionieren soll, dann brauchen wir eine starke digitale Infrastruktur. Rechenzentren sind damit künftig ähnlich wichtig wie Straßen, Schienen und Stromleitungen. Wer hier zurückfällt, der verliert am Ende nicht nur Innovation – der riskiert Arbeitsplätze und Wohlstand.“ Die geplante AI-Gigafactory „Blue Swan“ soll mit rund 100.000 KI-Prozessoren ausgestattet werden und damit etwa viermal so leistungsfähig sein wie bestehende KI-Fabriken. Sie soll souveränes Training von KI-Grundmodellen innerhalb der EU ermöglichen. Um die volle Wirkung zu entfalten, setzt sich das Bayerische Wirtschaftsministerium intensiv dafür ein, dass die Rechenkapazität auch wohlfahrtssteigernd ausgelastet wird. Daher haben in einem Workshop heute rund 110 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen über ihre Rechenbedarfe und Anwendungen diskutiert. Aiwanger: „Schweinfurt ist seit Jahrzehnten ein starker Industrie- und Technologiestandort – mit hochpräziser Fertigung, einem leistungsfähigen Mittelstand, global erfolgreichen Unternehmen und einer starken Hochschul- und Forschungslandschaft. Mit unserer Bewerbung um eine EU-AI-Gigafactory gehen wir jetzt den nächsten großen Schritt. Unser Ziel ist klar: Wir wollen zentrale Rechenkapazitäten in europäischer und nationaler Hand sichern und gleichzeitig den Zugang zu leistungsfähiger KI-Infrastruktur deutlich verbreitern – damit nicht nur wenige globale Tech-Konzerne darüber verfügen, sondern auch unsere Unternehmen, unsere Forschung und unser Mittelstand.“ Mit einer installierten IT-Leistung von rund 420 MW (Megawatt) und mehr als 500 Rechenzentren hat sich Bayern zum zweitgrößten deutschen Rechenzentrumsstandort nach Hessen entwickelt.
Quelle:stmwi.bayern.de
