Schweinfurt – München:
„Startschuss für Generationenvorhaben am Universitätsklinikum Würzburg“
Wissenschaftsminister Markus Blume zum heutigen Beschluss des Ministerrats für die bauliche Weiterentwicklung auf dem Erweiterungsgelände Nord – größte Baumaßnahme Nordbayerns startet
„Das bayerische Kabinett hat heute den Startschuss für ein echtes Generationenvorhaben am Universitätsklinikum Würzburg gegeben: Nordbayerns größte Baumaßnahme kann im Herbst starten! Dann beginnen die Bauarbeiten auf dem Erweiterungsgelände Nord mit der ersten Erschließungsmaßnahme. 116 Millionen Euro planen wir dafür ein. Die Hochbaumaßnahmen des ersten Bauabschnitts können dann ab 2029 folgen“, betont Wissenschaftsminister Markus Blume nach der heutigen Kabinettssitzung in Schweinfurt. „Damit senden wir das klare Signal in die Region: Die bayerische Staatsregierung steht zur Weiterentwicklung des Universitätsklinikums Würzburg und treibt den Ausbau kraftvoll voran“, so Blume. Eine Zustimmung des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag zu den vorgezogenen Erschließungsmaßnahmen wird zeitnah eingeholt.
Die Erschließung des Geländes ist Voraussetzung für die weitere Umsetzung des ersten Bauabschnitts. Die Vorabmaßnahme beinhaltet u.a. den notwendigen Oberbodenabtrag und Teilaushub, einen Interimsparkplatz, einen Interims-Hubschrauberlandeplatz, die Errichtung von Trafostationen zur Baustromversorgung, die Herstellung von Baustraßen außerhalb des Baufeldes und die Verlegung von Wasser-, Gas- und Wärmwärmeleitungen.
Wissenschaftsminister Blume weiter: „Die Weiterentwicklung des Universitätsklinikums Würzburg ist ein Vorzeigeprojekt der universitären Spitzenmedizin. Auch künftig wollen wir dort für die kommenden Generationen eine hochwertige medizinische und zeitgemäße Patientenversorgung gewährleisten und Forschung und Lehre auf höchstem Niveau anbieten. Dafür braucht es in zwei Bauabschnitten die Erweiterung des Universitätsklinikums im Stadtteil Grombühl.“
Der erste Bauabschnitt sieht Neubauten für das Kopfklinikum, das Zentrum Frauen-Mutter-Kind und auch eine Energiezentrale vor. Dort ist die Unterbringung der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Augenklinik, Frauenheilkunde, Operationssäle, Intensivpflege sowie Zentraleinrichtungen vorgesehen. Der zweite Bauabschnitt soll neben Planbetten u.a. Notaufnahme, Kinderchirurgie und -urologie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie und einen OP-Bereich beherbergen.
Quelle:stmwk.bayern.de
