Berlin:

Resiliente Eiweißversorgung: BMLEH fördert Anbausysteme mit Leguminosen
Breher: „Unsere Förderung macht Deutschland unabhängiger und krisenfester“

Geopolitische Risiken, schwankende Ernten und damit verbundene mögliche Liefereinschränkungen machen eine resiliente Eiweißversorgung sowohl in der Human- wie der Tierernährung wichtiger. Mit einer neuen Förderung sollen die Rahmenbedingungen für den Anbau von Leguminosen in Deutschland verbessert werden. Zu den Leguminosen, also Hülsenfrüchten, zählen beispielsweise Soja, Ackerbohnen und Lupinen, aber auch Linsen und Kichererbsen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher erklärt dazu: „Wir machen unsere Heimat unabhängiger und krisenfester, indem wir den Anbau von Eiweißpflanzen fördern und die Diversifizierung von Proteinquellen vorantreiben – all das trägt zu einer krisenfesten Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland bei. Grundlage ist praxisnahes Wissen – und genau das fördern wir. Damit wollen wir die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Eiweißpflanzen erhöhen. Unsere ländlichen Räume profitieren, indem wir neue Wirtschaftspotenziale unterstützen und Wertschöpfungsketten ausbauen.“

Die Koalition hat vereinbart, strategische Ansätze zur Proteinversorgung zu unterstützen. Derzeit erarbeitet die EU-Kommission eine umfassende und ambitionierte EU-Eiweißstrategie. Auch andere EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich, Dänemark und die Niederlande haben sich auf den Weg gemacht hin zu nationalen Strategien: Sie unternehmen seit Jahren Anstrengungen, um die Produktion, Verarbeitung und Nutzung heimischer Proteinquellen in der Tierversorgung und der Humanernährung zu stärken. Bereits seit 2012 unterstützt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen seiner Eiweißpflanzenstrategie den heimischen Anbau von Eiweißpflanzen.

Die Bekanntmachung, die das Kompetenzzentrum Proteine der Zukunft in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Auftrag des BMLEH veröffentlicht hat, sowie weitere grundsätzliche Informationen finden Sie hier<http://www.ble.de/eps>.

Quelle:bmleh.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.