München:

Zinssenkung beim Mittelstandskreditprogramm / Bayerische Förderkredite günstig wie nie zuvor

Bayern senkt die Zinssätze
des Mittelstandskreditprogramms (MKP) mit sofortiger
Wirkung um bis zu 0,4 Prozentpunkte auf ein historisch
niedriges Niveau. „Diese Zinsverbilligung ermöglicht
bayerischen Unternehmen und Existenzgründern die Finanzierung
von Investitionen zu einmalig günstigen Konditionen.
Gerade in einer für Europa wirtschaftlich unsicheren
Phase wollen wir den kleinen und mittleren Unternehmen
einen wichtigen Anreiz für zukunftsweisende Investitionen
bieten. Wir setzen damit unsere mittelstandsfreundliche
Förderpolitik in konsequenter Weise fort“, erklärt
Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel.

 

Entscheidend sei, so Hessel, sich
jetzt nicht auf den Rekordförderzahlen des vergangenen
Jahres auszuruhen. „Vielmehr kommt es darauf an,
den Konjunkturmotor weiter am Laufen zu halten und
das wichtigste bayerische Darlehensinstrument möglichst
breit einzusetzen. Ich appelliere daher an die Banken,
die öffentlichen Finanzierungshilfen so weit wie möglich
zu nutzen und unseren Mittelständlern als wirksame
Hilfe bei der Investitionsfinanzierung anzubieten“,
betont die Wirtschaftsstaatssekretärin.

 

Die
MKP-Darlehen Startkredit und Investivkredit sowie die
Ergänzungsdarlehen werden von der LfA Förderbank
Bayern über die Geschäftsbanken an kleine und mittlere
Unternehmen sowie freiberuflich Tätige ausgereicht.
Das Spektrum der Darlehenslaufzeiten bewegt sich zwischen
fünf und 20 Jahren und ist damit breit gefächert.
Die verbilligten Zinssätze werden im MKP jeweils für
die gesamte Darlehenslaufzeit von fünf bis 20 Jahren
festgelegt. Das Programm bietet damit eine deutschlandweit
einmalige Planungssicherheit. Bei entsprechendem Bedarf
kann eine Haftungsfreistellung von 60 Prozent (Investivkredit)
bzw. 70 Prozent (Startkredit und Investivkredit 100
Pro) beantragt werden. Die Haftungsfreistellung ermöglicht
Kreditzusagen auch bei nicht ausreichenden Sicherheiten,
da die Förderbank die Kreditabsicherung gegenüber
den durchleitenden Hausbanken großteils übernimmt.

Quelle:stmwivt.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.