München/Deggendorf:

Hessel: „Starkes Signal für ländlichen Raum in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit“

Der bayerisch-tschechische
Begleitausschuss des EU-Förderprogramms Ziel 3 Bayern
– Tschechien (INTERREG IV A) unter Vorsitz des Bayerischen
Wirtschaftsministeriums hat neue Projekte bewilligt.
„, Für uns hat eindeutig Priorität, den ländlichen
Raum zu stärken. Das zeigen die Entscheidung und Auswahl
der Projekte“, betont Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin
Katja Hessel. Für eine Förderung hat der Ausschuss
unter anderem das Projekt ‚Demografische Modelle
im ländlichen Raum’ ausgewählt. Ein weiteres starkes
Signal für die grenzübergreifende Zusammenarbeit
geht von der Einplanung von INTERREG-Fördergeldern
für die regionale Initiative der ‚Europaregion Donau-Moldau’
(EDM) aus. „Hier unterstützen wir mit knapp einer
halben Million Euro den weiteren Aufbau- und Entwicklungsprozess
der Europaregion“, erläutert Hessel. Im Bezirk Oberfranken
wird zudem die Euregio EGRENSIS mit gut 427.000 Euro
gestärkt, deren Arbeit damit bis zum Ende der aktuellen
Förderperiode gesichert ist. Die Euregio entwickelt
die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit seit Anfang
der 90er Jahre in vielen Bereichen fort und intensiviert
sie.

 

Das Projekt ‚Demografische
Modelle im ländlichen Raum’ erfasst auf kommunaler
Ebene diesseits und jenseits der bayerisch-tschechischen
Grenze die Auswirkungen des demografischen Wandels
anhand von ausgewählten Bespielgemeinden in der nördlichen
Oberpfalz und im Bezirk Pilsen. „Wir wollen die Bürgerinnen
und Bürger vor Ort intensiv beteiligen. Dadurch werden
konkrete Lösungsansätze und Handlungsanleitungen
erarbeitet, die wiederum auf andere vom demografischen
Wandel betroffene Gemeinden und Städte übertragbar
sein werden“, erklärt Hessel.

 

Bei
der ‚Europaregion Donau-Moldau’ baut die anstehende
Umsetzungsphase auf den Ergebnissen des ebenfalls aus
INTERREG-Mitteln unterstützen Analyse- und Planungsprojektes
auf, das kurz vor dem Abschluss steht. Das nun eingeplante
Projekt, für das auf bayerischer Seite die ‚Euregio
Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn e.V.’ Projektträger
ist, sieht unter anderem vor, prioritäre grenzübergreifende
Themen in Facharbeitsgruppen zu strukturieren und voranzutreiben.
Projektinhalt ist auch, die Idee der EDM den Bürgern
vor Ort, beispielsweise durch verschiedene Veranstaltungen,
näher zu bringen.

 

Das Ziel 3-Programm
Bayern-Tschechien 2007-2013 (INTERREG IV A), für das
insgesamt rund 115,5 Millionen Euro EU-Fördermittel
zur Verfügung stehen, ist Bestandteil des Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung EFRE. Bislang wurden
bereits knapp 110 Millionen Euro und damit rund 95
Prozent der Gesamtmittel für grenzübergreifende Projekte
verplant. Gemeinsame, zweisprachige Projektanträge
können bei den jeweils zuständigen Regierungsbezirken
in Bayern, den tschechischen Bezirken und für Kleinprojekte
bei den Euregios gestellt werden. Weitere Informationen
dazu sind abrufbar unter www.interreg.bayern.de.

Quelle: stmwivt.bayern.de

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Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.