München:

Bayerns Wirtschaftsminister zum Jahreswirtschaftsbericht 2026 der Bundesregierung

Aiwanger: „Ein Prozent Wachstum ist kein Aufschwung, sondern ein Alarmsignal. Unsere Unternehmen brauchen jetzt einen echten Befreiungsschlag: niedrigere Kosten, verlässliche Energiepreise und weniger Bürokratie“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger blickt mit Skepsis auf den Jahreswirtschaftsbericht 2026 der Bundesregierung. Im letzten Jahr ist die deutsche Wirtschaft nicht weiter geschrumpft und für 2026 erwartet der Bund ein Wachstum von rund einem Prozent. Für Aiwanger ist das viel zu wenig: „Das ist kein Befreiungsschlag. Das ist vielmehr ein weiteres Alarmsignal: Deutschland braucht endlich echte Strukturreformen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.“   Neben externen Belastungen wie dem schwachen Außenhandel benennt die Bundesregierung fehlende private Investitionen, strukturelle Standortprobleme und den anhaltenden Arbeitskräftemangel als Gründe für die schwache Wirtschaftslage. „Wie viele Warnzeichen braucht es eigentlich noch? Der Bericht legt immerhin selbst den Finger in die Wunde. Nur muss jetzt endlich etwas passieren. Ich sage seit Langem: Unsere Betriebe brauchen jetzt spürbare Entlastungen bei den Kosten, wettbewerbsfähige Energiepreise und einen mutigen, umfassenden Bürokratieabbau“, fordert der Minister.   Investitionszurückhaltung und ein nachlassender Arbeitsmarkt sprechen laut Aiwanger eine klare Sprache. „Das Verbrenner-Aus, höhere Erbschaftsteuern, neue Verbote für die Chemieindustrie, eine unnötige CO2-Bepreisung oder ein Bundestariftreuegesetz sind pures Gift für unseren Standort und verunsichern die Unternehmen zusätzlich.“   Der Freistaat Bayern gehe seinen wirtschaftspolitischen Weg konsequent weiter, betont Aiwanger: „Wir bauen Zukunftsfelder gezielt aus und geben unseren Unternehmen Rückenwind. Wir haben viele Start-ups mit guten Geschäftsideen, die wir gezielt fördern.“ Trotz des herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds blickt der Wirtschaftsminister daher zuversichtlich auf das Jahr 2026. „Wir fördern Innovationen für eine erfolgreiche Transformation. Der Erhalt unserer Wirtschaftskraft hat oberste Priorität.“    Bayern bietet Investitions- und Finanzierungshilfen – über die Regionalförderung bis zum Mittelstandkreditprogramm. Außerdem unterstützt der Freistaat Unternehmen bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte im Rahmen der bayerischen Außenwirtschaftsförderung.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.