München:

Neue Schöffen für Bayern / Nächste Amtszeit
ab 2024 / Justizminister Eisenreich: „Ehrenamtliche Richterinnen und Richter
helfen, das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat zu stärken. Bewerben
Sie sich jetzt.“ Sie sind nur dem Gesetz unterworfen
und entscheiden gleichberechtigt im Team mit Richtern über Schuld
und Strafe: Mehr als 4.600 Menschen unterstützen die bayerische Justizaktuell im Schöffenamt.

Ab dem kommenden Jahr beginnt eine neue Amtszeit.
Bayerns Justizminister Georg Eisenreich:
„Ehrenamtliche Richterinnen und Richter bringen Lebens- und Berufserfahrung
in die Justiz ein. Sie schaffen Transparenz, Bürgernähe und eine
größere Akzeptanz der Urteile in der Bevölkerung. Damit
helfen sie, das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat zu stärken.
Ich möchte alle geeigneten Kandidaten ermutigen: Bewerben Sie sich
jetzt.“   Zum Hintergrund:
Schöffen kommen ausschließlich in der Strafjustiz bei den Strafkammern
und Jugendkammern der Landgerichte sowie bei den Schöffen- bzw. Jugendschöffengerichten
der Amtsgerichte zum Einsatz. Sie üben in der Hauptverhandlung das
Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter
aus. In der aktuellen Schöffenperiode von 2019 bis 2023 sind
in Bayern bei den Erwachsenen- und Jugendgerichten insgesamt 4.619 Hauptschöffen
tätig, darunter 2.407 Männer und 2.212 Frauen. Zum
Bewerbungs- und Wahlverfahren: Bewerber können sich
bei ihrer Wohnsitzgemeinde für das Schöffenamt oder bei dem zuständigen
Jugendamt für das Jugendschöffenamt melden. Die Gemeinden und
Jugendämter stellen alle fünf Jahre Vorschlagslisten auf. Derzeit
erarbeiten die Gemeinden und Jugendämter die Vorschlagslisten für
die Schöffenperiode 2024 bis 2028. Melden können sich
deutsche Bürgerinnen und Bürger, die am 1. Januar 2024 das 25.
Lebensjahr vollendet haben und nicht älter als 69 Jahre sind. Ausgeschlossen
sind Personen, denen ein Gericht die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher
Ämter aberkannt hat oder die wegen einer vorsätzlichen Tat rechtskräftig
zu einer Freiheitstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sind.
Nicht zu dem Amt eines Schöffen berufen werden sollen Personen, die
z. B. aus gesundheitlichen Gründen nicht für das Amt geeignet
sind. Über die Aufnahme in die Vorschlagsliste entscheidet die Gemeindevertretung
bzw. der Jugendhilfeausschuss mit Zweidrittelmehrheit. Die Vorschlagsliste
reicht die Gemeinde bzw. das Jugendamt dann beim Amtsgericht des jeweiligen
Bezirks ein. Dort wählt der (Jugend-) Schöffenwahlausschuss die
erforderliche Zahl an Haupt- und Hilfsschöffen. Es wird dabei darauf
geachtet, dass jeder Hauptschöffe voraussichtlich zu maximal 12 ordentlichen
Sitzungstagen im Jahr herangezogen wird. Weitere Informationen,
Merkblätter, eine ausführliche Broschüre und ein Einführungsfilm
sind abrufbar unter https://www.justiz.bayern.de/service/schoeffen/
oder im BayernPortal unter https://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/43663911594.
Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.