Berlin:

EEG-Reform: Transparenter Konsultationsprozess für Ausschreibung der Förderhöhe
gestartet

lichtschalter

Das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Erneuerbare-Energien/eeg-reform.html>
bereitet den Weg für die Umstellung des Fördersystems für Erneuerbare von
politisch festgelegten Preisen hin zu wettbewerblich ausgeschriebenen
Förderhöhen. In einem ersten Schritt wird die Höhe der Förderung für Strom aus
Photovoltaik-Freiflächenanlagen nun über Pilotausschreibungen ermittelt. Vor
diesem Hintergrund stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
die Eckpunkte zur Pilotausschreibung der Förderung für
Photovoltaik-Freiflächenanlagen öffentlich zur Konsultation.

„Wir haben inzwischen 25 Prozent Anteil erneuerbarer Energien
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/erneuerbare-energien.html> an der
Stromversorgung
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/stromversorgungssicherheit-und-kraftwerke.html>

Quelle:bmwi.bund.de
und in den nächsten Jahren werden sie zur dominierenden Stromerzeugungsquelle in
Deutschland. Mit der jetzigen, grundlegenden Reform des EEG machen wir die
erneuerbaren Energien fit für die Zukunft. Mit Hilfe der Ausschreibungen wollen
wir die Förderhöhe wettbewerblich bestimmen und Überförderung abbauen. Diesen
Systemwechsel zu Ausschreibungen wollen wir transparent und unter breiter
Beteiligung der relevanten Akteure vollziehen“, so Staatssekretär Baake.

Die Eckpunkte bilden die Grundlage für die Erarbeitung einer Verordnung der
Bundesregierung, die noch in diesem Jahr vorgelegt werden soll. In 2015 sollen
die ersten Ausschreibungsrunden durchgeführt werden. Ab 2017 soll die Förderhöhe
grundsätzlich auch für die anderen erneuerbaren Energien über Ausschreibungen
ermittelt werden. Die anstehenden Pilotausschreibungen werden hierfür wichtige
Erfahrungswerte liefern.

Grundlage der Eckpunkte bildet ein wissenschaftlicher Bericht eines
Forschungskonsortiums bestehend aus Ecofys, dem Zentrum für Sonnenenergie- und
Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Takon und der Rechtsanwaltskanzlei
BBG und Partner, die das BMWi bei der Ausgestaltung der Pilotausschreibung für
Photovoltaik-Freiflächenanlagen wissenschaftlich unterstützen.

Bis zum 22. August 2014 können nun schriftliche Stellungnahmen, Anregungen und
Ideen zu den Eckpunkten und zum wissenschaftlichen Bericht an
ausschreibung-eeg@bmwi.bund.de <mailto:ausschreibung-eeg@bmwi.bund.de> geschickt
werden.

Alle Unterlagen finden Sie hier <http://www.bmwi.de/DE/service,did=645752.html>.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.