Bamberg – Kronach:

Ministerialdirektor Dr. Walter Schön verabschiedet Thomas Vogt und führt Ullrich Mann in sein Amt ein / „Wir investieren zwar in die Gefangenen, schützen damit aber Opfer und Gesellschaft!“

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Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Ministerialdirektor Dr. Walter Schön, hat heute den Amtswechsel an der Spitze der Justizvollzugsanstalten Bamberg und Kronach vollzogen. Bei einem Festakt verabschiedete er Thomas Vogt, der seit 17. Februar 2014 die Leitung der Justizvollzugsanstalten Nürnberg und Ansbach übernommen hat. Gleichzeitig führte er Ullrich Mann als Nachfolger in das Amts des Anstaltsleiters ein.

In seiner Rede ging Dr. Schön auf die rechtspolitischen Entwicklungen im Bayerischen Justizvollzug ein. „Die Gesetzgebungskompetenz für den Strafvollzug ist im Jahr 2006 mit der Föderalismusreform vom Bund auf die Länder übergegangen. Bayern hat die damit vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten frühzeitig und im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung effektiv genutzt“, so Dr. Schön. „Der Strafvollzug dient individueller Sühne und kollektiver Sicherheit. Für diese Sicherheit haben wir in den letzten Jahren gesetzgeberisch ein solides Fundament gelegt – und zwar am 1. Januar 2008 mit dem Bayerischen Strafvollzugsgesetz, am 1. Januar 2012 dem Bayerischen Untersuchungshaftvollzugsgesetz und am 1. Juni 2013 dem Bayerischen Sicherungsverwahrungsvollzugsgesetz.“

Dr. Schön weiter: „Aufgabe des Strafvollzugs ist es, alles zu unternehmen, damit die Straftäter sozialverträgliches Verhalten lernen. Denn es liegt in unser aller Interesse, dass der Straftäter von heute ein gemeinverträglicher Nachbar von morgen wird.“ Deshalb sei der Ausbau der Sozialtherapie einer der wesentlichen Eckpfeiler des ersten und wichtigsten Vollzugsgesetzes, d.h. des Bayerischen Strafvollzugsgesetzes. „In Bayern haben wir die Sozialtherapie als wichtigen Bestandteil der Resozialisierung frühzeitig erkannt und ernst genommen. Zusätzlich zu den bereits bei Inkrafttreten des Gesetzes im Jahr 2008 vorhandenen 217 Therapieplätzen haben wir deswegen weitere 122 Plätze speziell für Gewaltstraftäter geschaffen. Und bis 2015 werden wir nochmals in weitere 58 Therapieplätze investieren“, so Dr. Schön. „Uns geht es dabei nicht um ein Wellnessprogramm für Straftäter. Wir investieren zwar in die Gefangenen, schützen damit aber Opfer und Gesellschaft!“

Thomas Vogt (48 Jahre) begann im Juni 1995 seinen Dienst bei der Justizvollzuganstalt St. Georgen-Bayreuth. In der Folge war er als Stellvertreter des Anstaltsleiters in der Justizvollzugsanstalt Würzburg sowie als Leiter der Justizvollzugsanstalt Aschaffenburg tätig. Seit dem 10. September 2012 hatte er die Leitung der Justizvollzugsanstalten Bamberg und Kronach inne, ehe er zum 17. Februar 2014 die Leitung der Justizvollzugsanstalten Nürnberg und Ansbach übernommen hat.

Ullrich Mann (41 Jahre) begann seine Laufbahn im April 2001 in der Justizvollzugsanstalt St. Georgen-Bayreuth. Anschließend führte ihn sein Weg an die Justizvollzugsanstalt Bernau, ehe er im Jahr 2010 an die Justizvollzugsanstalt Würzburg wechselte und dort stellvertretender Anstaltsleiter wurde. Zum 1. Dezember 2012 übernahm er die Leitung der Justizvollzugsanstalt Aschaffenburg. Diese Funktion hatte Ullrich Mann bis zur Übertragung der Leitung der Justizvollzugsanstalten Bamberg und Kronach am 17. März 2014 inne.

„Mit seiner Geradlinigkeit und Entscheidungsstärke, aber auch mit seinem Geschick, widerstreitende Interessen auszugleichen, hat Thomas Vogt sich hier in Bamberg und Kronach innerhalb kürzester Zeit hohe Anerkennung verschafft. Trotz der kurzen Amtszeit verstand er es, Zeichen zu setzen und „Spuren“ zu hinterlassen“, so Dr. Schön. „Auch Ullrich Mann wusste mit seiner hohen Fachkompetenz, seinem Engagement und seiner Zuverlässigkeit stets zu überzeugen. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass er die Herausforderungen, die das neue Amt an ihn stellt, bestens bewältigen wird.“

Quelle: stmj. bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.