Deggendorf:

Huber: 17 Hektar Lebensfreude – Landesgartenschau Deggendorf öffnet ihre Pforten

Landesgartenschauen sind ein Vorbild für nachhaltige Grünflächen- und Stadtentwicklung. Darauf wies der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber bei der Eröffnung der Landesgartenschau in Deggendorf hin: „Deggendorf ist in diesem Jahr die bayerische Herzkammer für Blumenschmuck und Gartenideen. Mitten in der Stadt ist ein Blumenmeer der Superlative entstanden. Auf knapp 6.000 Quadratmetern blühen Frühjahrs- und Sommerblumen sowie Stauden. 416 Arten und Sorten wurden dafür gepflanzt.“ Die erwarteten rund 700.000 Besucher können die neu begrünten 17 Hektar Flächen entlang eines knapp sechs Kilometer umfassenden Rundwegs besichtigen. Gleichzeitig werden während der 164 Tage knapp 3.500 Veranstaltungen im Rahmen eines abwechslungsreichen Kulturprogramms angeboten – von Live-Musik bis zu Theateraufführungen. Huber: „Landesgartenschauen sind Stadtnatur pur. Durch Gartenschauen sind in Bayerns Städten bislang über 400 Hektar Grün- und Erholungsflächen entstanden. Das ist mehr als die Fläche des Englischen Gartens in München. Davon profitieren die Menschen in den Städten auf lange Sicht.“ In Deggendorf wird das Stadtbild in den kommenden Jahren von der Landesgartenschau deutlich geprägt. So bleiben den Bürgern neben den neuen Parkflächen beispielsweise ein neu geordneter Festplatz, eine durchgehende Donaupromenade sowie ein erlebbares und innenstadtnahes Donauufer. Auch die neue Geh- und Radwegbrücke über die Donau mit einer Länge von 465 Metern kommt der Region dauerhaft zu Gute.

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Zentrales Element der Landesgartenschau ist das Zusammenspiel von Landschaftsgestaltung und Hochwasserschutz. Über eine Länge von etwa 1,7 Kilometern erstreckt sich ein neuer Deich und bildet den Abschluss der Innenstadt hin zur Donau. Vor dem Deich wurde der neue Donaupark errichtet, ein Erlebnisraum für die ganze Familie mit vielen Aktionsflächen und Spielplätzen. Huber: „Der neue Deichgarten bietet Hochwasserschutz und grüne Erholungsflächen Hand in Hand. Gleichzeitig wurden an der Donau 35 Hektar Retentionsraum geschaffen – rund 50 Fußballfelder Fläche gegen ein Hochwasser.“

 

Die bislang einzige Landesgartenschau in Niederbayern wurde 1989 im Straubing ausgerichtet. Das Bayerische Umweltministerium fördert die Landesgartenschau in Deggendorf mit 3,6 Millionen Euro, seit 1980 wurden Gartenschauen mit rund 63 Millionen Euro unterstützt. Insgesamt 21 Millionen Gäste haben die Gartenschauen insgesamt besucht.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.