München:

Huber: Rohstoffwende gestalten – Recycling und Ressourceneffizienz verbessern

Umweltminister zeichnet Gewinner des Schulwettbewerbs „Handy-clever-entsorgen“ aus – „Lightcycle Rohstoffwochen“ eröffnet

handy

Der bestmögliche Einsatz begrenzter Ressourcen ist eines der wichtigsten umweltpolitischen Handlungsfelder der Gegenwart. Bei der Auszeichnung der Gewinner des Schulwettbewerbs zur bayernweiten Sammelaktion „Handy-clever-entsorgen“ 2013 betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber: „Wir brauchen eine Rohstoffwende, um unseren Lebensstandard für die kommenden Generationen zu erhalten. Die Rohstoffwende gelingt nur, wenn wir die zur Verfügung stehenden Ressourcen effizienter nutzen und die Wertstoffrückgewinnung intensivieren. Dafür wollen wir gerade junge Menschen sensibilisieren. Die Sammelaktionen sind ein wichtiger Beitrag zur Umweltbildung in Bayern.“ In den Jahren 2012 und 2013 hat das Bayerische Umweltministerium die größten Elektroniksammelaktionen eines Bundeslandes durchgeführt. Neben staatlichen Behörden, Unternehmen und Kommunen haben insbesondere rund 2.500 bayerische Schulen Geräte gesammelt. Begleitet wurden die Aktionen durch einen Schulwettbewerb. Die Sieger der drei Wettbewerbskategorien erhalten jeweils Geldpreise bis zu 1.000 Euro. „Von den mehr als 100.000 gesammelten Handys, Laptops und Tablets haben die Schulen rund die Hälfte beigesteuert. Als fleißige Rohstoff-Schatzsammler haben Schüler und Lehrer einen großartigen Beitrag zum Umweltschutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen geleistet. Das große Engagement der Schulen macht ein hohes Bewusstsein für das Thema Ressourcenschutz deutlich“, so Huber. Die gesammelten Elektronikgeräte wurden unter Einhaltung höchster Datensicherheitsstandards verwertet. Rund 1,6 Kilogramm Gold, mehr als 10 Kilogramm Silber und rund 600 Kilogramm Kupfer konnten so gewonnen werden.

Überreicht wurden die Preise im Rahmen der Eröffnung der „Lightcycle Rohstoffwochen“ 2013, deren Schirmherrschaft der Bayerische Umweltminister übernommen hat. Die bundesweite Bildungsinitiative wird vom Institut für innovative Bildungskonzepte (i!bk) in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und der kommunalen Abfallwirtschaft durchgeführt. Ziel ist es, Schüler weiterführender Schulen durch ein innovatives Unterrichtsangebot für das Thema Ressourcenschutz und Recycling zu begeistern. Das Konzept basiert auf abgestimmten Lernbausteinen, in denen Umweltpädagogen komplexe Zusammenhänge rund um Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft anschaulich darstellen.

Elektronikgeräte sind rohstoffintensive Produkte und enthalten bis zu 30 unterschiedliche, oft seltene Metalle. In Deutschlands Schubladen lagern allein 85 Millionen Handys. „Unser Ziel ist es, die Rohstoffproduktivität in Bayern bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln“, so Huber. „Bayern wird in diesem Jahr in Kooperation mit den Kommunen eine Initiative starten, um die Sammelintensität zu verbessern und die Recyclingquoten spürbar zu erhöhen. Ziel ist ein hochwertiges Recyclingsystem im eigenen Land.“

Weitere Informationen und Fotos von der Verleihung sind spätestens ab 14 Uhr abrufbar unter www.handy-clever-entsorgen.de.

Ausgezeichnet werden folgende Schulen:

Schulen bis 100 Schüler: Grundschule Kulmain

Schulen ab 101 bis 400 Schüler: Grundschule Seeon

Schulen ab 401 Schüler: Gymnasium Wertingen
Quelle: stmuv.byern,de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.