München:

Huber: Klimaschutz braucht viele Partner – Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club wird 27. Partner der Bayerischen Klima-Allianz

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Der Klimaschutz gehört zu den größten Herausforderungen der Gegenwart. Der Freistaat Bayern nimmt seine Verantwortung ernst und hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Beim Beitritt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) zur Bayerischen Klima-Allianz betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber: „Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Unsere Ziele können wir nur erreichen, wenn wir das Bewusstsein für den Klimaschutz stärken. Der Klimaschutzgedanke muss in den Köpfen der Menschen verankert werden. Dabei setzen wir auf die Unterstützung möglichst vieler gesellschaftlicher Akteure.“ Der ADFC tritt als 27. Partner der Bayerischen Klima-Allianz bei. Mit rund 23.000 Mitgliedern in Bayern und mehr als 500 ehrenamtlich Aktiven in 43 Kreis- und Ortsverbänden sieht sich der Verein in besonderem Maße einer nachhaltigen Entwicklung im Bereich der Mobilität verpflichtet. Dabei setzt sich der Verein für das Radfahren als zukunftsfähiger Baustein in einem umweltschonenden Mobilitätssystem ein. Konkret engagiert sich der ADFC für den Ausbau des Radwegenetzes und entwickelt alternative Verkehrsangebote wie das ADFC-MVV-Faltrad, dessen Neuauflage im Rahmen des Beitritts zur Klima-Allianz vorgestellt wurde. Diese innovative Verknüpfung von Fahrrad und öffentlichem Personennahverkehr zeigt eine echte stau- und stressfreie Alternative zum Pkw auf. Falträder gelten in gefaltetem Zustand als Gepäckstück und können daher kostenfrei in Bussen und Bahnen mitgeführt werden. Derartige Modelle sollen zukünftig auch auf andere Gebiete Bayerns ausgeweitet werden. „Radfahren ist eine sehr umweltfreundliche Art der Fortbewegung ohne CO2- und Feinstaub-Emissionen und ohne Lärm. Mit der Nutzung des Fahrrads kann jeder seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Huber.

Die Bayerische Staatsregierung hat die Bayerische Klima-Allianz 2004 gemeinsam mit dem Bund Naturschutz gegründet. Die Partner der Klima-Allianz haben sich zum Ziel gesetzt, in einem breiten Netzwerk das Bewusstsein für das Thema Klimaschutz zu stärken, mit gemeinsamen Aktionen Verständnis für einen nachhaltigen Umgang mit knappen Ressourcen zu wecken und klimafreundliches Verhalten zu fördern. Partner der Klima-Allianz sind unter anderem die beiden großen christlichen Kirchen, die kommunalen Spitzenverbände, Umweltverbände, Handwerksinnungen sowie Wirtschaftsverbände.

Seit 2008 investierte Bayern knapp eine Milliarde Euro für Klimaschutz – mehr als je-des andere deutsche Bundesland. Ziel ist es, die energiebedingten CO2-Emissionen bis 2020 auf deutlich unter 6 Tonnen pro Einwohner und Jahr zu senken.
Quelle:stmuv,bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.