München:

Bayerns Verbraucherschutzministerin Merk fordert entschlossenes Vorgehen auch gegen Abzocke am Telefon und unseriöse Inkassomethoden

Bayerns Justiz- und Verbraucherschutzministerin
Dr. Beate Merk freut sich, dass am morgigen Mittwoch
die sogenannte Button-Lösung in Kraft tritt, nach
der Bestellungen im Internet nur noch wirksam sind,
wenn der Kunde die Zahlungspflicht durch einen gesonderten
Tastendruck ausdrücklich bestätigt: „Endlich sind
die Ergebnisse unserer langjährigen Bemühungen im
Kampf gegen Abzocker im Internet geltendes Recht“,
so Merk. „Auch wenn es weiterhin schwarze Schafe geben
wird: Es ist ein großer Fortschritt, wenn jeder Verbraucher
künftig weiß, dass er nichts bezahlen muss, wenn
er nicht zuvor die Kostenpflichtigkeit des Angebots
unmissverständlich bestätigt hat.“

 

Im
Bereich der Werbeanrufe und des Inkassos sieht die
Ministerin aber noch dringenden Handlungsbedarf: „Die
Button-Lösung kann nur ein erster Schritt sein. Wir
müssen endlich auch den immer dreister werdenden Telefonabzockern
und den unseriösen Inkassounternehmen das Handwerk
legen. Ich fordere die Bundesjustizministerin auf,
das schon lange angekündigte Gesetzespaket zum Schutz
der Verbraucher vor unseriösen Geschäftspraktiken
endlich vorzulegen. Den Worten müssen jetzt auch hier
Taten folgen!“

 

Bei den unerlaubten
Werbeanrufen will die Ministerin nicht nur auf eine
wirkungsvollere Abschreckung durch einen empfindlich
erhöhten Bußgeldrahmen setzen. Merk fordert vor allem
die Einführung der sogenannten Bestätigungslösung:
„Eine Zahlungspflicht kommt dann auf einen Werbeanruf
hin nur noch zustande, wenn der Kunde den Vertragsschluss
nachher schriftlich bestätigt. Nur so können wir
die Verbraucher vor der Abzocke am Telefon effektiv
schützen!“

Im Bereich des Inkassos
spricht sich Merk u. a. für eine Gebührenregelegung
und verbesserte Sanktionsmöglichkeiten aus. Die Ministerin:
„Schwarze Schafe unter den Inkassodienstleistern treiben
als Handlanger der Internet- und Telefonabzocker massenweise
zweifelhafte Forderungen ein. Und stellen den Verbrauchern
dabei oft völlig überhöhte Gebühren in Rechnung.
Dem müssen wir ein Ende bereiten, u. a. mit einer
transparenten Gebührenregelung und effektiven Sanktionsmöglichkeiten
für die Aufsichtsbehörden!“

Quelle: stmj.bayern.de

 

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.