München:
Landesamt für Umwelt erstellt bis Ende 2013 Gefahren-
und Risikokarten

Die vorläufige Bewertung
des Hochwasserrisikos in Bayern ist abgeschlossen.
Das betonte der Bayerische Umweltminister
Dr. Marcel Huber
anlässlich der Übermittlung
der entsprechenden Daten an Bund und EU-Kommission.
Huber: „Wir wollen die Gefahr von Hochwasserschäden
weiter verringern. Die vorläufige Risikobewertung
ist dabei ein wichtiger Schritt.“

Ziel
sei eine Minderung der Hochwasserschäden durch angepasste
Strategien der Vorsorge, Bewältigung und Nachsorge.
„Hochwasserrisikoprävention muss bei den Risikoschwerpunkten
ansetzen. Wir müssen dort handeln, wo ein Hochwasserrisiko
für die Bevölkerung am größten ist. Über die Art
der Maßnahmen wird vor Ort entschieden“, so Huber.
Bei der vorläufigen Risikobewertung wurden hochwassergefährdete
Flächen mit Landnutzungsdaten verschnitten und die
Auswirkung auf Mensch, Umwelt, Kulturgüter und Wirtschaft
bewertet. Ein besonderes Risiko besteht nicht nur an
den größeren Gewässern Bayerns sowie am Bodensee
und Tegernsee, sondern auch an einigen kleineren Gewässern,
an denen in der Vergangenheit vermehrt Hochwasserschäden
aufgetreten sind. Auch an Gewässern, an denen kein
besonderes Hochwasserrisiko festgestellt wurde, kann
es zu lokal starken Betroffenheiten durch Hochwasserereignisse
kommen. Das Schadenspotenzial ist hier aber insgesamt
geringer. Das Hochwasserrisikomanagement ist Teil der
vorausschauenden bayerischen Klimapolitik. Bereits
im Jahr 2001 wurde das Hochwasserschutz-Aktionsprogramm
2020 mit einer Laufzeit von 20 Jahren und einem Gesamtvolumen
von 2,3 Milliarden Euro aufgelegt.

In Bayern
gibt es über 100.000 Kilometer Gewässer. An etwa
7.650 Gewässerkilometern – das sind 8 Prozent der
bayerischen Gewässer – besteht ein besonderes Hochwasserrisiko.
Hier werden nun entsprechend den gesetzlichen Vorgaben
des Bundes bis Ende 2013 durch das Landesamt für Umwelt
Gefahren- und Risikokarten erstellt. Anschließend
werden geeignete Maßnahmen entwickelt um das Hochwasserrisiko
zu reduzieren. Darüber hinaus müssen an allen Risikogewässern
die Überschwemmungsgebiete bis Ende 2013 vorläufig
gesichert werden, soweit dies nicht bereits erfolgt
ist. Bezugspunkt ist hierbei – wie bisher – ein
Hochwasser, das statistisch gesehen einmal in 100 Jahren
auftritt.

Quelle: stmug.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.