München:

„Ich kämpfe für den Erhalt der bayerischen Fördergebiete“

Aktuelle Daten des Bundeswirtschaftsministeriums
zur Abgrenzung der künftigen Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe
‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur’
rufen Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil auf den
Plan. Die Daten sind zwar noch vorläufig und unvollständig.
Dennoch besitzen sie schon einige Aussagekraft für
die künftige Fördergebietsabgrenzung. „Die Wirtschaft
im Freistaat hat sich so gut entwickelt, dass es für
bayerische Regionen sehr schwer werden wird, sich über
die Wirtschaftsdaten für eine Aufnahme ins Fördergebiet
zu qualifizieren“, erklärt Zeil.

 

Er
sei nicht sonderlich überrascht über das Ergebnis,
so der Wirtschaftsminister. Im Grunde genommen sei
dies sogar ein erfreuliches Zeichen für die Strukturstärke
Bayerns. Es zeige, dass in Bayern inzwischen auch die
weniger starken Gebiete viele andere Regionen in Deutschland
überflügelt hätten und näher an die Spitze herangerückt
seien. „Die konsequente Ausrichtung der weiß-blauen
Regionalpolitik in den vergangenen Jahren zahlt sich
aus. Die Strategie, Arbeit zu den Menschen zu bringen,
hat sich gerade für den nord- und ostbayerischen Grenzraum
als richtig erwiesen“, betont Zeil.

 

Trotz
dieser positiven Entwicklung will Zeil das Ausscheiden
des nord- und ostbayerischen Grenzraums nicht hinnehmen.
Mit Blick auf die künftigen Höchstfördergebiete
in der Tschechischen Republik sei dies nicht akzeptabel.
„Das Fördergefälle muss endlich abgebaut werden.
Die großen Unterschiede in den Fördersätzen für
Unternehmensinvestitionen führen zu einem unfairen
Standortwettbewerb, der den bayerischen Grenzregionen
nicht zugemutet werden kann“, unterstreicht der Wirtschaftsminister.

 

Zeil
will deshalb mit allen Mitteln für den Erhalt der
bayerischen Fördergebiete kämpfen und fordert erneut
von der Europäischen Kommission ein Sonderkontingent
an Fördergebieten für den Grenzraum: „Die Grenzlage
zu Höchstfördergebieten ist von der Kommission als
Problem anerkannt. Jetzt muss Brüssel auch konsequent
handeln und uns die Fördergebiete zur Lösung des
Problems geben.“

 

Ein Sonderfördergebiet
für Regionen, die an Höchstfördergebiete grenzen,
ist eine der zentralen Forderungen des Bayerischen
Wirtschaftsministers, die er schon wiederholt an den
zuständigen Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia
herangetragen hat – auch persönlich in Brüssel.
Bayern steht mit dieser Forderung nicht allein da.
Die Bundesregierung unterstützt sie auf Initiative
Zeils. Auch von Österreich, wo ebenfalls die schwierige
Situation der Gebiete mit Grenzlage zu Höchstfördergebieten
erkannt wurde, wird die Forderung mitgetragen. Im Schulterschluss
mit österreichischen Bundesländern soll ein gemeinsames
Positionspapier an Kommissar Almunia übermittelt werden.
„Wir brauchen jeden Verbündeten im Kampf um unsere
Fördergebiete. Es müssen jetzt alle politischen Kräfte
mobilisiert werden, um parallel auf mehreren Ebenen,
vor allem bei der Europäischen Kommission, dafür
zu kämpfen, dass bayerische Gebiete erneut in die
Fördergebietskulisse einbezogen werden,“ so Zeil
weiter.

 

Auf Europa- und Bundesebene
laufen die Verhandlungen über die Neuabgrenzung der
Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung
der regionalen Wirtschaftsstruktur’ für die Periode
2014-2020. Es geht dabei zum einen um Beihilferechte
(Höchstfördersätze) für die Vergabe von Investitionsfördermitteln
jeglicher Herkunft (EU, Bund Land), zum anderen um
die Zuweisung von Bundesmitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe.

Quelle:stmwivt.bayern.de

 

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.