Berlin:

Bundeswirtschaftsministerium treibt digitale Transformation der Verwaltung voran –
Work4Germany-Programm soll digitale Potenziale identifizieren

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Mit fünf spannenden Projekten zu den Themen moderne Verwaltung und digitale Wirtschaft nimmt das
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in diesem Jahr an dem am 29. August 2023
startenden Work4Germany-Programm teil. Das vom DigitalService des Bundes durchgeführte
Fellowship-Programm, bringt Transformations-Experten und Expertinnen aus der Digitalwirtschaft mit
Mitarbeitenden der Bundesministerien zusammen. Für sechs Monate arbeiten die Teams gemeinsam an
bereichsübergreifenden Herausforderungen, gestalten Arbeitsabläufe neu und setzen einen Fokus auf
gemeinsame nutzerzentrierte und digitale Arbeitsweisen. Den Auftakt für das Programm bilden die
dreitägigen Einführungstage, an denen sich Projektverantwortliche und Fellows kennen lernen und
vernetzten.
Im aktuellen Jahrgang wird im BMWK an den fünf folgenden Projekten in den Themenfeldern moderne
Verwaltung und digitale Wirtschaft zusammengearbeitet​:
4D: Due Diligence Digital Denken
Mit dem Vorhaben „4D: Due Diligence Digital Denken“ soll dazu beigetragen werden, Unternehmen eine
möglichst bürokratiearme, praxisnahe und zugleich effektive Umsetzung von Sorgfaltspflichten mit
Blick auf die Lieferkette zu ermöglichen.
Ressortübergreifender Aufbau des Dateninstituts
BMWK und BMI haben gemeinsam aus dem Koalitionsvertrag den Auftrag, ein Dateninstitut aufzubauen,
das die Datenverfügbarkeit und -standardisierung vorantreibt und Datentreuhändermodelle sowie
entsprechende Lizenzen etabliert. Für den Aufbau des Dateninstituts wird ein agiler und iterativer
Ansatz für die Konzeptionsphase gewählt, der das Dateninstitut an den Bedarfen der Stakeholder und
der künftigen Datennutzenden ausrichten soll. Ziel des Projektvorhabens im Rahmen des Fellowships
ist es, den iterativen, use-case-basierten Gründungsprozess des Dateninstituts zu begleiten.
NKI-One-Stop-Shop
Das Projekt soll die Antragsstellung und Projektabwicklung im Rahmen der Förderprogramme der
Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und anderer Plattformen sinnvoll und nutzerfreundlich
verschneiden und an einem Ort für Antragstellende und Zuwendungsempfänger der NKI zusammenzuführen.
Im Ergebnis sollen Prozesse wie Antragstellung, Vorhabenabwicklung und Einreichung von
Verwendungsnachweisen für Antragstellende vereinfacht werden.
Personalprozesse – digital neugestaltet
In dem vierten Projekt sollen Personalprozesse vereinfacht und beschleunigt werden und durch eine
Prozessneugestaltungen eine breit einsetzbare „Schablone“ im BMWK geschaffen werden, die der
Digitalisierung einen ordentlichen Schub verleiht.
Digitales Arbeiten mit strategischem Zielbild
Um die Maßnahmen innerhalb des BMWK zur digitalen Transformation des Ministeriums noch
zielgerichteter zu gestalten, erstellt das BMWK gerade eine interne Digitalstrategie und ein
Monitoring zur Bewertung und Umsetzung der erprobten Maßnahmen. Ziel ist es einen Handlungsrahmen
und einen effizienten Prozess zu schaffen, der modernes und zukunftsorientiertes Arbeiten im BMWK
ermöglicht.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/08/20230829-bmwk-treibt-digitale-transformation-der-verwaltung-voran.html

Quelle:abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.