Berlin:

Prüfbehörden für die Energiepreisbremsen stehen fest

Das Vergabeverfahren für eine Prüfbehörde für die Energiepreisbremsen wurde abgeschlossen. Der
Zuschlag wurde an zwei Auftragnehmer erteilt, die zu gleichen Anteilen die Fallbearbeitungen
untereinander aufteilen werden. Die Prüfbehörden sind, PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft („PwC“) sowie atene KOM GmbH („atene“).
PwC–PricewaterhouseCoopers ist insbesondere aus der Übernahme von Aufgaben des Beauftragten nach
dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz umfassend mit der Thematik vertraut und wird das zentrale
Antragsportal implementieren und unterhalten. Atene KOM begleitet den öffentlichen Sektor in den
Bereichen Digitalisierung, Energie, Mobilität, Gesundheit und Bildung.
Im Rahmen des Strompreisbremsegesetz (StromPBG) sowie das Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetzes (EWPBG)
wurde eine Prüfung in Bezug auf die Energiepreisbremsen festgeschrieben. Diese ist auch
erforderlich, um mögliche Rückforderungen von Beihilfen zu vollziehen.
Folgenden Sachverhalten geht die Prüfbehörde nach: Einhaltung der beihilferechtlichen
Höchstgrenzen; Einhaltung der Verpflichtung zum Erhalt von Arbeitsplätzen sowie das Boni- und
Dividendenverbots für gewerbliche Energieverbraucher; Der Prüfbehörde wurde außerdem die Aufgabe
übertragen, für Großverbraucher von Strom, Erdgas und Wärme auf Antrag einen zusätzlichen
Entlastungsbetrag festzusetzen, wenn bei diesen der historische Verbrauch im Jahr 2021 wegen der
Corona-Pandemie oder der Flutkatastrophe ungewöhnlich niedrig lag.
Da sich die Prüfaufgaben in der Kürze der Zeit nicht auf eine Bundesbehörde übertragen ließen,
sieht das StromPBG–Strompreisbremsegesetz vor, dass diese Aufgaben von einer oder mehreren
juristischen Personen des Privatrechts im Wege der Beleihung übernommen werden können.
Durch die Trennung der Vergabe in zwei Lose wurden potentielle Interessenkonflikte der
Auftragnehmer vermieden.
Die Angebote der beiden Auftragnehmer haben sich in einem wettbewerblichen europaweiten
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb am Markt, als die wirtschaftlichsten Angebote
erwiesen. Das jeweils wirtschaftlichste Angebot wurde in Übereinstimmung mit der geltenden
Rechtslage ermittelt, indem vornehmlich qualitative Kriterien, ergänzend die Nettoangebotspreise,
berücksichtigt wurden. Der Auftrag ist bis 31.12.2024 befristet mit einer eventuellen
Verlängerungsoption.
Beide Auftragnehmer sollen nun unmittelbar ihre Arbeit aufnehmen, prioritär durch die Öffnung eines
Antragsportals für den zusätzlichen Entlastungsbetrag.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher ändert sich nichts, da die Energiepreisbremsen wie bisher ohne
Antrag ausgezahlt werden. Gewerbliche Großverbraucher können jedoch ab Freischaltung des
Antragsportals die für sie geltenden beihilferechtliche Höchstgrenzen überprüfen lassen und
gegebenenfalls den zusätzlichen Entlastungsbetrag beantragen. Nähere Informationen zur Eröffnung
des Antragsportals wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf seiner Homepage
veröffentlichen.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/08/20230831-pruefbehoerden-fuer-die-energiepreisbremsen-stehen-fest.html
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https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/08/20230831-pruefbehoerden-fuer-die-energiepreisbremsen-stehen-fest.html
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Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.