Berlin:

Nick: Milcherzeuger in der Wertschöpfungskette stärken
BMEL-Konferenz diskutiert Zukunft der Milchviehhaltung und -erzeugung

Mehr Tierschutz, mehr Nachhaltigkeit, eine stärkere regionale Wertschöpfung – die Milcherzeugung steht im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen und globaler Herausforderungen zahlreichen Anforderungen, aber auch neuen Chancen gegenüber. Auf der Konferenz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) diskutierten am Donnerstag mehr als 250 Milcherzeugerinnen und -erzeuger sowie an der Milcherzeugung, -verarbeitung und -vermarktung interessierte Teilnehmende in Berlin über die Zukunft der Milchviehhaltung.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Ophelia Nick, sagte anlässlich der Konferenz: „Milchbetriebe brauchen Zukunftsperspektiven, die eine wirtschaftliche Erzeugung mit Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Ansprüchen verbinden. Wir unterstützen Milchviehhaltende und wollen zusammen Wege in eine nachhaltige, klimaschonende, tiergerechte und wertschöpfungsstarke Milcherzeugung finden. Wir wollen Milchbetriebe und eine vielfältige Erzeugerstruktur erhalten. Wir setzen uns dafür ein, die Kräfteverhältnisse in der Wertschöpfungskette auszubalancieren und die Stellung der Milcherzeugerinnen und -erzeuger zu stärken. Die Gestaltung der Lieferbeziehungen zwischen Milcherzeugern und Molkereien werden dabei ein Schwerpunkt sein. Entsprechende Maßnahmen, die uns das EU-Recht ermöglicht, werden wir mit den Koalitionspartnern erörtern. Wir wollen dafür sorgen, dass Bäuerinnen und Bauern auch von ihrer Produktion leben können. Gemeinsam haben wir es in der Hand, uns zukunftsfest aufzustellen. So hat die Milcherzeugung in Deutschland eine Zukunft.“

Zudem setzte sich Nick für artgerechte Weidehaltung ein. Diese verbinde Tierschutzaspekte mit dem Erhalt wertvoller Kulturlandschaft und dem Biodiversitätsschutz. Wichtig sei außerdem eine angemessene Betreuung der Kälber sowie eine gute Gesundheit in der Aufzuchtphase.

Die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer tauschten sich in Workshops zu den Themen Stärkung der Milcherzeuger in der Wertschöpfungskette, Tierschutz, Weidehaltung, Tiergesundheit und Stärkung der Regionalität aus. Diese wurden auf der Podiumsdiskussion mit Staatssekretärin Silvia Bender und Vertretern und Vertreterinnen aus Milchwirtschaft, Öko-Lebensmittelwirtschaft und Gesellschaft weiter vertieft.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.