München:

Glauber: Einsatz für Verbraucher in der Digitalisierung „CDR-Award 2023“ an drei Gewinner vergeben

Digitalisierung und Verbraucherschutz als Win-win-Strategie für Wirtschaft und Gesellschaft:  Das zeigt der CDR-Award für „Corporate Digital Responsibility“, der 2023 zum zweiten Mal verliehen wurde. Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber, Schirmherr in der Kategorie „CDR und Verbraucherbelange“, betonte anlässlich der Preisverleihung gestern in München: „Digitalisierung und Verbraucherschutz sind zwei Seiten derselben Medaille. Wir wollen Innovationen und zukunftsweisende Geschäftsmodelle fördern und fordern im Gegenzug Verantwortungsbewusstsein von Entwicklern und Unternehmen. Die Preisträger des CDR-Awards nutzen die Chancen der Digitalisierung – und rücken dabei die Menschen in den Mittelpunkt. Sie ermöglichen es den Verbraucherinnen und Verbraucher, eigenverantwortlich zu handeln. Diesen Einsatz soll der Award sichtbar machen.“ Der CDR-Award zeichnet digitale Produkte, Dienste und Geschäftsmodelle aus, die einen Mehrwert für Verbraucher, Umwelt und Gesellschaft bieten.   In der Kategorie „CDR und Verbraucherbelange“ wurden drei Gewinner mit dem „CDR-Award 2023“ ausgezeichnet: Der erste Platz ging an DigitalSchoolStory gUG, die Schülerrinnen und Schüler ab der 5. Klasse befähigt, Unterrichtsinhalte in kreative Videos zu übersetzen. Glauber: „Das Unternehmen hilft Heranwachsenden zu ihrem Recht auf informationelle Selbstbestimmung im digitalen Raum und vermittelt einen kritischen Umgang mit Medien. Indem Schülerinnen und Schüler ein Video produzieren und selbst Digitales Storytelling betreiben, bekommen sie einen Einblick in die Daten-, Geld-, und Incentive-Mechanismen im Kontext von Social Media Projekten. Es ist ein gelungenes Beispiel für verantwortungsvolle Digitalisierung.“   Den zweiten Platz erhielt der Verein fragFINN e.V. und der dritte Platz ging an das Präventionsprogramm DURCHBLICKT! von Barmer. Die Gewinner wurden jeweils von einer Jury mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Arbeitnehmervertretungen sowie Verbraucherschutz und Zivilgesellschaft ausgewählt. Der CDR-Award 2023 wird gemeinschaftlich von Bayern Innovativ und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. verliehen und durch das Bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzministerium gefördert.   Das Bayerische Verbraucherschutzministerium hat das Thema „Corporate Digital Responsibility“ (CDR) über die Themenplattform Verbraucherbelange bei Bayern Innovativ frühzeitig mit eigenen Projekten, Veröffentlichungen und Forschungsvorhaben initiiert und vorangetrieben. Darauf aufbauend werden die Aktivitäten in einem neu geschaffenen Kompetenzbereich im Bayerischen Verbraucherschutzministerium fortgeführt und weiterentwickelt.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.