München:

Energiewende Bürgerenergiewochen
im Freistaat Aiwanger: „So können Bürgerenergiegesellschaften
vor Ort von einer Windkraftanlage profitieren“

Der Wind dreht sich zugunsten von Windenergie in Bayern. Immer mehr Kommunen
treiben Pläne für neue Windräder voran. Dabei rückt
der Gedanke der Bürgerenergiegesellschaften stärker in den Vordergrund:
„Endlich werden Bürger, die als Bürgerenergiegesellschaft
zusammen eine Windkraftanlage planen, besser unterstützt. Wer in der
Nähe eines Windrades oder eines Windparks lebt, soll davon auch profitieren
können, ohne die Anschubfinanzierung alleine stemmen zu müssen“,
erklärt Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger. Jetzt gibt
es dafür ein Förderprogramm vom Bund.
Doch wie können interessierte Bürger
sowie Kommunen ganz praktisch vorgehen, um eine Bürgergesellschaft
oder –genossenschaft zu gründen? Hier liefern die Themenwochen
Bürgerenergie (6. bis 19.2.) die Antworten:
Für
Kommunen: „Energiezukunft in Bürgerhand – als
Kommune Bürgerenergie ermöglichen“ (LENK
KOMMUNity – Information und Vernetzung (bayern.de)); Referentinnen
und Referenten erläutern die Handlungs- und Steuerungsmöglichkeiten
von Kommunen und wie sie über Beteiligung und Partizipation nicht
nur Akzeptanz, sondern auch Wertschöpfung vor Ort generieren. Dabei
werden auch Praxisbeispiele vorgestellt.   Für Bürgerinnen und Bürger:
C.A.R.M.E.N. e.V. erläutert die Bürgerbeteiligung in der Praxis
am Beispiel Wind und Beispiel PV (hier kann man sich registrieren: Veranstaltungskalender
– C.A.R.M.E.N. e.V. (carmen-ev.de))
Kommunen,
die bereits Erfahrung in Bürgerenergiegesellschaften haben, informieren
ebenfalls: Veranstaltungen
im Team Energiewende Bayern –   Bayerisches Staatsministerium
für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie)
Der Freistaat Bayern sieht Erneuerbare-Energie-Anlagen
zusätzlich als wichtigen Standortfaktor und möchte in den nächsten
Jahren bis zu 1.000 neue Windenergieanlagen errichten. „Wir hören
aus den Kommunen im gesamten Freistaat immer mehr positive Stimmen. Jetzt
gilt es, die Akzeptanz von Windrädern weiter zu fördern“,
erklärt der Staatsminister.
Die erforderlichen Planungs- und Genehmigungskosten
überschreiten vielfach die finanziellen Möglichkeiten von Bürgerenergiegesellschaften
im Vergleich zu kommerziellen Projektentwicklern. Allein die Planungskosten
für eine Windenergieanlage betragen derzeit rund 30 Prozent der Nebeninvestitionskosten
von Windenergieanlagen an Land. An dieser zentralen Stelle setzt das Förderprogramm
„Bürgerenergiegesellschaften“ an: Es fördert Kosten
der Planungs- und Genehmigungsphase von Windenergieanlagen an Land, die
von Bürgerenergiegesellschaften errichtet werden sollen. Die Höhe
der Förderung beträgt 70 Prozent der förderfähigen
Planungs- und Genehmigungskosten für Windenergieanlagen an Land bis
zu einer Gesamtgröße von 25 MW pro Antragsteller, jedoch maximal
200 000 Euro.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.