Bamberg:

Amtswechsel am Landgericht Bamberg / Justizminister
Georg Eisenreich verabschiedet Anton Lohneis und führt Ursula Haderlein
in ihr neues Amt ein Bayerns Justizminister Georg Eisenreich vollzog heute (24. November) feierlich den Amtswechsel
an der Spitze des Landgerichts Bamberg.

@stmj.bayern.de

Er verabschiedete Anton Lohneis.
Gleichzeitig führte er Ursula Haderlein in das Amt der Landgerichtspräsidentin
ein. Eisenreich zum bisherigen Präsidenten
des Landgerichts Bamberg, Anton Lohneis: „Mit Ihrer großen Tatkraft,
Fachkompetenz und Führungsstärke haben Sie das Landgericht Bamberg
maßgeblich geprägt. Sie waren ein hochengagierter Behördenleiter
und stets ein Vorbild für andere. Herzlichen Dank für all das,
was Sie in den vergangenen Jahren für die bayerische Justiz geleistet
haben. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute und Gesundheit.“
Der Justizminister an die neue Präsidentin des Landgerichts Bamberg,
Ursula Haderlein: „Sie haben sich Ihren bisherigen Aufgaben in der
bayerischen Justiz immer mit großer fachlichen Kompetenz, tatkräftigem
Einsatz und Fingerspitzengefühl gewidmet. Ich bin mir sicher, bei
Ihnen ist das Landgericht Bamberg in den besten Händen. Für Ihre
neuen Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Erfolg und alles Gute.“
Hintergrund: Anton Lohneis
(66 Jahre) trat im Jahr 1987 als Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth
in den bayerischen Justizdienst ein. 1988 wurde er an die Staatsanwaltschaft
Nürnberg-Fürth versetzt und wechselte 1991 zur Staatsanwaltschaft
Bamberg. 1993 wurde er zum Richter am Amtsgericht in Lichtenfels ernannt
und ab 1995 zum Richter am Landgericht in Bamberg. Anschließend war
er knapp zweieinhalb Jahre als Staatsanwalt als Gruppenleiter und ab 2000
als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Coburg tätig. Im Jahr
2007 wurde Anton Lohneis zum Direktor des Amtsgerichts Coburg ernannt.
2010 kehrte er als Leitender Oberstaatsanwalt zur Staatsanwaltschaft Coburg
zurück. Im Jahr 2015 wurde er zum Präsidenten des Landgerichts
Coburg ernannt. Seit 1. Oktober 2019 war Anton Lohneis Präsident des
Landgerichts Bamberg. Ursula Haderlein (59 Jahre)
begann ihre berufliche Laufbahn bei der bayerischen Justiz mit dem Rechtspflegerstudium
und ab 1985 als Rechtspflegerin beim Amtsgericht Aschaffenburg und in der
Verwaltungsabteilung des Oberlandesgerichtes Bamberg. Nach dem Rechtspflegerstudium
und dem Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen war sie ab 1998 als
Staatsanwältin in Coburg tätig. Nach einem Wechsel als Richterin
zum Amtsgericht Coburg im Jahr 2000 und zum Landgericht Coburg 2001 kehrte
Haderlein 2006 als Staatsanwältin als Gruppenleiterin zur Staatsanwaltschaft
Coburg zurück, wo sie 2007 zur Oberstaatsanwältin und 2009 zur
Oberstaatsanwältin als ständige Vertreterin des Leitenden Oberstaatsanwaltes
ernannt wurde. 2014 wurde ihr die Leitung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt
übertragen. 2019 wurde sie zur Präsidentin des Landgerichts Coburg
ernannt. Seit 1. Oktober 2022 ist Ursula Haderlein Präsidentin des
Landgerichts Bamberg.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.