München:

Wasserstoff-Förderung – Bayerns Energieminister übergibt Förderurkunden für zwei H2-Tankstellen und die Entwicklung eines Wasserstoff-Hausbootes

Aiwanger: „Wir fördern Wasserstoff-Tankstellen in Bad Füssing und Augsburg. Die Firmen beweisen Weitsicht und Pioniergeist“ Pressemeldung, München, 22. November 2022, 553/22 Wasserstoff-Förderung Bayerns Energieminister übergibt Förderurkunden für zwei H2-Tankstellen und die Entwicklung eines Wasserstoff-Hausbootes Aiwanger: „Wir fördern Wasserstoff-Tankstellen in Bad Füssing und Augsburg. Die Firmen beweisen Weitsicht und Pioniergeist“

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat zwei Förderurkunden zum Ausbau der bayerischen Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur übergeben. Zudem überreichte der Staatsminister eine Förderurkunde aus dem Energieforschungsprogramm des Wirtschaftsministeriums für die Entwicklung eines mit Wasserstoff betriebenen Hausbootes.

Aiwanger: Mit dem bundesweit einzigartigen Landesförderprogramm für eine Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur beschleunigen wir die Transformation zu emissionsfreien Antriebstechnologien in Bayern und tragen dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und Klimaziele zu erreichen. Die Firma Eichberger Reisen baut die Tankstelle in Bad Füssing vor allem für die Betankung der eigenen Busflotte und errichtet dafür auch einen Elektrolyseur. Tyczka Hydrogen baut eine Tankstelle am Güterverkehrszentrum Augsburg und bietet somit den zahlreichen anliegenden Speditionen die Möglichkeit, ihren Lkw-Fuhrpark schrittweise auf Brennstoffzellenfahrzeuge umzustellen. Beide Firmen beweisen mit ihren Projekten zur Errichtung öffentlicher H2-Tankstellen Weitsicht und Pioniergeist.“

Eichberger Reisen baut eine Wasserstofftankstelle in Bad Füssing (Landkreis Passau) und errichtet zur Wasserstoffversorgung einen eigenen Elektrolyseur. Betankt werden sollen vor allem eigene Brennstoffzellenbusse, die derzeit beschafft werden. Die Errichtung der Tankstelle wird aus dem Förderprogramm des Ministeriums mit 1,98 Mio. Euro unterstützt.   Tyczka Hydrogen erweitert eine bestehende konventionelle Tankstelle im Güterverkehrszentrum Augsburg in Gersthofen (Landkreis Augsburg) um eine Betankungsmöglichkeit für Wasserstoff. Damit sollen vor allem Brennstoffzellen-Lkw der benachbarten Speditionen mit Wasserstoff betankt werden. Das Projekt wird mit zwei Millionen Euro gefördert.   Eichberger Schiffservice entwickelt ein hochwertiges Hausboot mit Brennstoffzellenantrieb. Es soll den Energieverbrauch um 50 Prozent gegenüber einem konventionell betriebenen Hausboot senken. Das Projekt wird mit 587.600 Euro im Rahmen des Bayerischen Energieforschungsprogramms gefördert. Aiwanger: „Ich möchte Eichberger Schiffservice herzlich zu Ihrem innovativen Projekt gratulieren, in dem ein hochwertiges Hausboot mit Brennstoffzellenantrieb erforscht werden soll.“

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.