Berlin:

Digital- und Telekommunikationsminister/innen der EU beraten über Ziele und Wege für Europas
digitalen Wandel bis 2030

In Luxemburg kommen heute die für Digitales und Telekommunikation zuständigen Ministerinnen und
Minister der EU-Mitgliedstaaten zusammen, um gemeinsam mit der Europäischen Kommission über die
Digitale Dekade Europas zu diskutieren und Wege und Ziele für die digitale Transformation der
Europäischen Union bis 2030 zu beraten. Für Deutschland nimmt die Parlamentarische Staatssekretärin
Elisabeth Winkelmeier-Becker in Vertretung für Bundesminster Peter Altmaier teil.
Die Europäische Kommission hatte im März dieses Jahres in einer Mitteilung ihre Vision für Europas
digitalen Wandel bis 2030 vorgestellt. Auf dieser Grundlage soll ein politisches Programm für einen
„Digitalen Kompass“ mit Zielen und Wegen zur Digitalisierung in der EU entwickelt werden. Die
Aussprache im Rat soll einer politischen Orientierung durch die Mitgliedstaaten für die anstehende
Erarbeitung dieses gemeinsamen Programms dienen. In Luxemburg werden die Ministerinnen und Minister
daher heute insbesondere über eine gemeinsame Vision und politische Prioritäten diskutieren und
konkrete Digitalziele für 2030 sowie Wege zu deren Erreichung identifizieren.
Parlamentarische Staatssekretärin Winkelmeier-Becker: „Die Digitalisierung von Wirtschaft und
Gesellschaft ist eine der wichtigsten Querschnittsaufgaben unserer Zeit. Deshalb wollen wir
konkrete Ziele und Wege für die Digitalisierung Europas bis 2030 benennen und auch umsetzen. Ich
unterstütze deshalb die Entwicklung eines gemeinsamen und umfassenden Digitalen Kompasses. Wir
müssen die richtigen Lehren aus der Pandemie ziehen und die nationalen Aufbaupläne zum Konjunktur-
und Zukunftspaket vom Sommer 2020 als Instrumente auch für die Digitalisierung nutzen. Von
zentraler Bedeutung ist dabei der Erhalt und der Ausbau der digitalen Souveränität Europas sowie
die Entwicklung und Nutzung von Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik
und Quantentechnologien. Hierzu haben wir im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im letzten
Halbjahr bereits einiges auf den Weg gebracht.“

Weitere Themen der Ratssitzung sind die zahlreichen und richtungsweisenden Rechtsetzungsaktivitäten
im Digitalisierungsbereich, die aktuell auf der Europäischen Ebene zur Verhandlung stehen –
darunter Vorschläge zu Künstlicher Intelligenz, zu digitalen Diensten, digitalen Märkten, zur
Nutzung von Daten, zur Cybersicherheit, zum Datenschutz, zu einer europäischen digitalen Identität
und zur Weiterführung des EU-weiten Roamings ohne Aufschläge.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/06/20210604-EU-digital-minister-beraten-digitalen-wandel.html

Quelle:abo.bmwi.bund.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.