Berlin:

Mehr Raum für klimafreundlichen Radverkehr
Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ öffnet neues
Förderfenster

Zwischen dem 15. Februar und 15. Mai 2018 können neue Ideen ins (Rad-)
Rennen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr“ geschickt
werden. Bewerben können sich interessierte Kommunen, kommunale
Unternehmen sowie Kooperationen („Verbünde“) von Kommunen,
Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und
Hochschulen. Das Bundesumweltministerium fördert seit 2016 Investitionen
in die Radverkehrsinfrastruktur mit diesem Bundeswettbewerb im Rahmen der
Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Insgesamt sind für die bisherigen
52 Projekte rund 77, 6 Millionen Euro bewilligt worden. Mehr Radverkehr
ist ein wichtiger Baustein, um die Klimaziele der Bundesregierung im
Verkehrsbereich zu erreichen.

Die Projekte des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr“ zeigen
innovative Lösungen für eine nachhaltige und klimafreundliche
Mobilität. Die Investitionszuschüsse sollen helfen, die
Fahrradmobilität attraktiver und sicherer zu machen. Ziel ist es, den
Radverkehrsanteil zu steigern und so das Klima zu schonen. Dafür sind
insbesondere eine attraktive Infrastruktur im Stadt-Umland-Bereich und
eine bessere Verknüpfung zum öffentlichen Personennahverkehr nötig.

Die Bandbreite der Projekte reicht bislang vom Bau eines Solarradweges in
Deutschland, über die Etablierung von Lastenradverleihsystemen bis hin
zur Gestaltung von ganzen Modellquartieren. Gefördert werden zum Beispiel
der Umbau einer ehemaligen Bahntrasse in einen Rad-, Fuss- und
Inlineskaterweg in Wuppertal, eine Vorrangroute für Radfahrer in Aachen,
ein Verleihsystem für E-Lastenräder im Großraum Köln/Bonn und über
300 überdachte Fahrradabstellmöglichkeiten für Park+Ride in der Region
Hannover. In Tübingen sollen beispielsweise künftig drei neue Brücken
den Radverkehr in die Innenstadt erleichtern und in Berlin werden neue
Lösungen für Kurier-, Express- und Paketdienste per Mikrodepot-Lastenrad
erprobt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.klimaschutz.de/radverkehr

Quelle: bmub.bund.de

Von redaktion