Berlin:

Hallo Nachbar, Klimaschutz ist machbar
BMUB fördert 112 Projekte „Kurze Wege für den Klimaschutz“

Das Bundesumweltministerium hat 2017 insgesamt 112 Projekte im Rahmen des
ersten Förderaufrufs „Kurze Wege für den Klimaschutz“ bewilligt. Sie
werden mit rund 10,3 Mio. Euro aus Mitteln der Nationalen
Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert. Die Vorhaben wollen die Lücke
zwischen dem ökologischen Bewusstsein in der Bevölkerung und ihrem
konkreten Alltagshandeln mit Angeboten auf Nachbarschaftsebene schließen.
Die ausgewählten Projekte sollen zur Umsetzung der Klimaschutzziele der
Bundesregierung beitragen, indem sie Rahmenbedingungen für
energieeffiziente und ressourcenschonende Lebensstile schaffen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Bürgerinnen und Bürger haben
viele gute Ideen für den Klimaschutz. Darauf kommt es an, denn
Klimaschutz muss bis in die kleinsten Winkel unseres Alltags gedacht
werden. Die Vorhaben zeigen, dass Klimaschutz vor Ort mit dem Engagement
und der Zusammenarbeit der lokalen Akteure wirksam sein kann. Für die
Unterstützung bei der Umsetzung unserer Klimaziele möchte ich den
Projektteilnehmern ganz besonders danken.“

Aus der Nachbarschaft, für die Nachbarschaft: Die lokalen Initiativen
setzen ihren Fokus auf klimafreundliches Alltagsverhalten der
Anwohnerinnen und Anwohner in ihrem Quartier. Die Projekte bieten den
Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten zum Umstellen ihrer Gewohnheiten
durch Bildungsangebote oder praktische Hilfen. Zum Beispiel werden Kinder
zu Klimabotschaftern ausgebildet, Alträder gesammelt und in Stand
gesetzt, an sozial benachteiligte Menschen gespendet oder
Bildungsmaßnahmen veranstaltet im Bereich klimafreundliche Ernährung und
ressourcenschonendem Handeln.

Das nächste Förderfenster zur Einreichung von Projektskizzen öffnet vom
1. Mai bis zum 1. Juli 2018.

Informationen zum Förderaufruf und zur NKI finden Sie unter:
www.klimaschutz.de/nachbarschaften.

Die aktuelle Projektübersicht finden Sie unter: www.bmub.bund.de/N54341

Quelle: bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.