Berlin:

Die Bundesregierung hat am 21. August 2013 beschlossen, im Juli 2014 eine 10-Euro-Gedenkmünze „600 Jahre Konstanzer Konzil“ herauszugeben. Das Konzil von Konstanz war 1414 einberufen worden, um die Einigung der katholischen Kirche unter einem Papst herbeizuführen und Reformen im klerikalen System auf den Weg zu bringen.

2013-08-21-Konzil

@bundesfinanzministerium

Dazu erklärt das Bundesministerium der Finanzen:

Der Entwurf stammt von der Künstlerin Katrin Pannicke, Halle.

In der Begründung der Jury für die Entscheidung heißt es:

„Der 1. Preis überzeugt durch seine moderne und klare Komposition. Im Bildentwurf werden wesentliche Facetten des Konzils in der erzählerischen Bildsprache der Chronik Richentals dargestellt. Der Entwurf stellt in das Zentrum die langjährige Auseinandersetzung der teilnehmenden Delegationen.

Ausgehend von der Problematik des Schismas – dargestellt durch drei Tiaren – wird der vierjährige Weg zur Entscheidungsfindung innerhalb des Konzils offen dargestellt.

Die künstlerische Gestaltung ist plastisch ausgesprochen verknappt. Eine starke Bildsymbolik entsteht durch Konturbildung. In vier voneinander durch Linien getrennten Motiven finden wir symbolstarke Darstellungen der am Konzil beteiligten Akteure.

Die Wertseite wird bestimmt durch eine auf das Wesentliche reduzierte, lineare und dabei sehr elegante Ausarbeitung. Trotz der filigranen Darstellung wirkt der Adler kraft- und würdevoll.

Eine gut gezeichnete Schrift mit informellem Charakter fasst beide Seiten harmonisch zusammen.“

Auf der Bildseite wird, ausgehend von der durch drei Tiaren symbolisierten Problematik des Schismas, der vierjährige Weg zur Entscheidungsfindung innerhalb des Konzils offen dargestellt.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „F“ der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, Prägestätte Stuttgart, die Jahreszahl 2014 sowie die zwölf Europasterne.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „PRO UNIONE AC REFORMATIONE ECCLESIAE“ (Anmerkung: Der Schriftzug bedeutet „Für die Einheit und Reformation der Kirche“. Es handelt sich um ein verkürztes Zitat aus der Einleitung zweier vom Konzil verabschiedeter Dekrete.)

Die Gedenkmünze soll in zwei Prägequalitäten und Legierungen geprägt werden:

In Stempelglanzqualität aus einer Kupfer-Nickel-Legierung (CuNi25) mit einem Gewicht von 14 Gramm sowie in der höherwertigen Spiegelglanzqualität aus einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375 Tausendteilen Kupfer mit einem Gewicht von 16 Gramm. Die Münze in Spiegelglanzqualität ist durch die Aufprägung „SILBER 625“ besonders gekennzeichnet.

Es ist vorgesehen, die Gedenkmünze in den Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, Prägestätte Stuttgart (F), prägen zu lassen und sie im Juli 2014 auszugeben.

Quelle: bundesfinanzministerium.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.