Bayreuth:

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus,
Ernst Burgbacher, hat heute dem Kompetenzzentrum für Technologie und
Innovationsmanagement der Handwerkskammer für Oberfranken in Bayreuth das
„Bundeslogo Kompetenzzentrum“ überreicht. Das Kompetenzzentrum wurde vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit 3,575 Millionen Euro
gefördert, der Freistaat Bayern und die Handwerkskammer haben es mit je knapp 1,8
Millionen Euro unterstützt. Im neuen Kompetenzzentrum werden unter anderem
Werkstoffprüfverfahren auf Nanotechnologie-Basis und der Einsatz aktueller
Steuerungstechniken für Energiehäuser für das Handwerk nutzbar gemacht und
entsprechende Weiterbildungsangebote entwickelt.

Staatssekretär Burgbacher: „Kompetenzzentren sind die Oberklasse unter den
Bildungszentren. Sie bieten nicht nur Aus- und Weiterbildung
<http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Ausbildung-und-Beruf/weiterbildung.html> an,
sondern entwickeln ständig neue Kursangebote. Die Fortentwicklung des
Bildungszentrums zum Kompetenzzentrum ist Beispiel und macht den Ruf der
Handwerkskammer Bayreuth als Technologie-Kammer alle Ehre.

Das Handwerk
<http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Mittelstand/Handwerk/politik-fuer-handwerk,did=210392.html>
kann in Zukunft seinen traditionell hohen Stellenwert nur behalten, wenn es
moderne Technologie nutzt, um neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu
entwickeln. Deshalb sollte wie im Bayreuther Kompetenzzentrum der
Technologietransfer zwischen Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen noch
stärker als bisher im Handwerk genutzt werden, um das Niveau handwerklicher
Produkte und Leistungen dauerhaft zu gewährleisten.“

Das besondere am Bayreuther Kompetenzzentrum für Technologie- und
Innovationsmanagement ist sein ganzheitlicher Ansatz. Zu diesem Ergebnis kommt
auch das Projekt- und Planungsbüro Bodensee Konstanz, das die Evaluierung für das
Bundeswirtschaftsministerium vorgenommen hatte. Normalerweise haben
Kompetenzzentren bestimmte Fachbereiche oder Schwerpunkte. Das Kompetenzzentrum
in Bayreuth geht darüber hinaus. Seine Kompetenzschwerpunkte wurden so ausgewählt
und aufgebaut, dass sie in alle Fachbereiche des Bildungs- und
Technologiezentrums (BTZ) ausstrahlen. Es handelt sich um die Kompetenzbereiche
Informations- und Kommunikationstechnik, Fertigungs- und Bearbeitungstechnik,
Steuerungs- und Automatisierungstechnik, Kfz-Diagnosetechnik und
Multimedia-Distributionszentrum. So bekommt das BTZ Bayreuth den Titel
„Kompetenzzentrum nach den Förderrichtlinien der Bundesregierung“.

Quelle: bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.