Berlin:

Rainer: Gute Daseinsvorsorge und lebendige Gemeinschaften erhalten unsere Heimat stark und zukunftsfähig
„Heimat-Gespräche“ von Bundesminister Alois Rainer beginnen in Mecklenburg-Vorpommern

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, hat heute seine Reihe „Heimat-Gespräche“ in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. In dieser möchte Bundesminister Rainer vor Ort mit Unternehmen, Bürgermeistern, ehrenamtlich Engagierten sowie den Menschen ins Gespräch kommen, die allesamt für ihre Region stehen, diese prägen und gestalten. Im Mittelpunkt steht der persönliche Dialog: Zuhören, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und gemeinsam Lösungen entwickeln – für lebendige und vielfältige Regionen und eine starke Landwirtschaft.

Dazu erklärt Bundesheimatminister Alois Rainer: „Heimat ist mehr als ein Ort – sie ist ein Gefühl von Zugehörigkeit, Verantwortung und Miteinander. Heimat ist da, wo das Herz schlägt, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Gerade in den Kommunen entscheidet sich, ob Demokratie gelebt wird und der Alltag funktioniert. Deshalb stärken wir die kommunale Handlungsfähigkeit, investieren gezielt in ländliche Räume und unterstützen regionale Wertschöpfung, gute Infrastruktur und lebendige Gemeinschaften. Jeder Hof, der erhalten bleibt, sichert ein Stück Heimat – und damit Zukunft.

Mit meinen ‚Heimat-Gesprächen‘ mache ich sichtbar, was das konkret heißt: Ich gehe dorthin, wo Heimat gelebt wird – in die Kommunen, in die Betriebe, zu den Menschen, die Verantwortung übernehmen. Ich will zuhören, Perspektiven aufnehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Denn Heimatpolitik ist immer auch Strukturpolitik – für gleichwertige Lebensverhältnisse, wirtschaftliche Perspektiven und ein gutes Lebensgefühl vor Ort. Mein Haus und ich wollen die Regionen dabei unterstützen, stark, lebendig und zukunftsfähig zu bleiben.“

Zum Auftakt der Reihe besuchte Bundesminister Rainer gemeinsam mit Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, ausgewählte Projekte und Betriebe in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim. Sie stehen exemplarisch für zukunftsgerichtete Entwicklungen im ländlichen Raum. Im Mittelpunkt der Reise stehen zentrale Themen der ländlichen Entwicklung: Mobilität als Bestandteil der Daseinsvorsorge, Fachkräftesicherung, regionale Wertschöpfung sowie innovative Ansätze in Landwirtschaft und Ernährung.

In Röbel/Müritz fand zunächst der Besuch des vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) geförderten Projekts „Flotte Bürger im Jugendhaus Röbel“ auf dem Programm. Das Projekt gilt als Modell für bürgerschaftlich getragene Mobilitätslösungen. Anschließend folgte eine Ortsrundfahrt mit dem Bürgermeister. Anlässlich des Besuchs gab Bundesminister Rainer den Startschuss für die neue BULEplus-Website: Ab sofort werden unter www.land-zukunft.de<http://www.land-zukunft.de/> die vielfältigen Ideen und Erfolge der Menschen in den ländlichen Regionen aus 10 Jahren BULEplus sichtbar. Die Webseite bereitet die vielfältigen Themen des BULEplus auf, bündelt praktische Informationen und bietet eine Plattform für den Wissenstransfer.

Quelle:bmelh.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.