Waldkirchen:

Staatsminister Aiwanger eröffnet die Kompetenzstelle für Digitalisierung im Tourismus in Waldkirchen

Aiwanger: „Meilenstein für die Digitalisierung im Tourismus“

Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger hat heute die Kompetenzstelle Digitalisierung der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH in Waldkirchen eröffnet. Aiwanger: „Der Erfolg der bayerischen Tourismuswirtschaft hängt entscheidend davon ab, wie digital und nachhaltig sich die Akteure für die Zukunft aufstellen. Aus diesem Grund haben wir bereits vor der Corona-Pandemie die Schwerpunkte der tourismuspolitischen Arbeit auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Mit der Eröffnung der Kompetenzstelle Digitalisierung haben wir einen Meilenstein für die Digitalisierung im Tourismus erreicht! Von Waldkirchen sollen Impulse zur Digitalisierung für die gesamte bayerische Tourismuswirtschaft ausgehen.“

Die Aufgabe der Kompetenzstelle ist es, digitale Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen, die den Tourismus in Bayern stärken. Mit ihrer Unterstützung soll es den touristischen Akteuren gelingen, ihren Gästen ein noch besseres Reiseerlebnis im Freistaat zu bieten. Eines der wichtigsten Projekte ist die Umsetzung und Betreuung der Bayern Cloud Tourismus. Dort sollen künftig alle notwendigen Daten für Tourismusmarketing und Destinationsmanagement zur Verfügung gestellt und gemanagt werden. Anbieter touristischer Dienstleistungen können diese Informationen als Basis für innovative Anwendungen und Geschäftsmodelle nutzen. Eine erste solche Anwendung ist beispielsweise der neue Ausflugsticker Bayern, mit dem sich Gäste in Echtzeit über mögliche Ausflugsziele und deren Auslastung informieren, aber auch für alternative Ziele inspirieren lassen können.

 

Die im Zuge der Behördenverlagerung in Waldkirchen neu gegründete Kompetenzstelle ist die erste Außenstelle der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH (BayTM) und startet heute mit einem kleinen Team von zwei Mitarbeitern. Bis 2022 werden insgesamt zehn Mitarbeiter wichtige Aufgaben für die digitale Transformation der Tourismusbranche in Bayern übernehmen.

 

Aiwanger: „Mit der bayerischen Landesmarketingagentur BayTM und der Stadt Waldkirchen haben zwei Partner für die Kompetenzstelle zusammengefunden, die sich hervorragend ergänzen. Wir haben hier die Expertise und das Netzwerk der BayTM und eine Tourismusregion, die über gute Kontakte und Ansprechpartner mit Tourismus- und Digitalisierungskompetenz in der Nähe verfügt. Das sind optimale Voraussetzungen für den künftigen Leiter der Kompetenzstelle, Markus Garnitz. Ich freue mich, dass wir trotz einiger Corona-bedingter Verzögerungen heute hier stehen und wünsche dem neuen Leiter und allen Partnern viel Erfolg und gutes Gelingen!“

 

Barbara Radomski, Geschäftsführerin der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH: „Wir freuen uns sehr über die Erweiterung der BayTM durch die Kompetenzstelle Digitalisierung, mit der wir heute operativ starten. Als touristische Dachorganisation des Freistaats wollen wir die Akteure im bayerischen Tourismus auch beim bedeutenden Thema Digitalisierung künftig noch besser unterstützen. Nicht zuletzt Corona hat uns gezeigt, wie wichtig ein zentrales Datenmanagement für den Tourismus ist. Dies wird eine der primären Aufgaben unseres neuen Bereichs sein.“

 

Heinz Pollak, 1. Bürgermeister von Waldkirchen: „Waldkirchen ist einer der bedeutendsten Tourismusorte im Bayerischen Wald mit zahlreichen Hotels, Gasthöfen, Ferienwohnungen und hoffentlich bald mit einem eigenen Campingplatz. Waldkirchen verfügt auf kleinstem Raum über alle Freizeiteinrichtungen, vom Erlebnisbad, Eishalle, Golfplatz, Kletterwald, Kurparksee bis hin zu Tennisplätzen oder Wanderwegen. Kurzum: der perfekte Urlaubsort in einer der schönsten Regionen Bayerns. Waldkirchen will als eine der modernsten Städte Bayerns im Digitalisierungsbereich vorne mitmischen und somit sind wir zusammengefasst der ideale Ort für die neue Digitalisierungsstelle der Bayern Tourismus Marketing GmbH. Vielen Dank an unseren Minister, der hier wieder einmal zeigt, wie man den ländlichen Raum stärkt.“

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.