Berlin:

Altmaier: „Mehr Aufmerksamkeit für Reallabore“ – Bundeswirtschaftsministerium vergibt
Innovationspreis für Testräume für Innovation und Regulierung

Reallabore sichtbar machen, innovative Ideen würdigen und zu neuen Reallaboren ermuntern – das sind
die Ziele des Wettbewerbs „Innovationspreis Reallabore: Testräume für Innovation und Regulierung“,
den das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie heute gestartet hat. Unternehmen und
Forschungseinrichtungen können sich mit geplanten, laufenden und abgeschlossenen Reallaboren bis
zum 19. Februar 2020 bewerben.


Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Reallabore besitzen eine wichtige Bedeutung für den
Innovationsstandort Deutschland. Kreative Unternehmen, Verwaltungen und Forscher testen in
Reallaboren, was noch vor Jahren undenkbar war: autonome Fahrzeuge beispielsweise, neue Lösungen
für Telemedizin oder öffentliche Verwaltungen. Reallabore helfen uns zu verstehen, welche Regeln
die digitale Welt von morgen braucht. Viel zu häufig bleiben die Projekte verborgen, obwohl wir von
ihnen lernen könnten. Das wollen wir ändern, in dem wir herausragende Ideen und Projekte
auszeichnen und mutigen Vordenkern die Aufmerksamkeit verschaffen, die sie verdienen.“
Reallabore sind zeitlich und oft räumlich begrenzte Testräume, in denen innovative Technologien
oder Geschäftsmodelle unter realen Bedingungen erprobt werden. Reallabore erfordern oftmals
Ausnahmegenehmigungen oder die Nutzung von Experimentierklauseln und liefern wichtige Erkenntnisse,
ob und wie der rechtliche Rahmen weiterentwickelt werden muss.
Der Preis wird technologie- und innovationsübergreifend vergeben und gliedert sich in drei
Kategorien: Kategorie „Ausblicke“: Ideen für Reallabore Kategorie „Einblicke“: Reallabore in der
Umsetzung Kategorie „Rückblicke“: Abgeschlossene Reallabore
Eine unabhängige Fachjury wählt für jede Kategorie drei Sieger aus. Zentrale Kriterien sind dabei
der Nutzen für die Weiterentwicklung des jeweiligen Rechts- und Vorschriftenrahmens und der
Vorbildcharakter des Reallabors.
Die Sieger des Wettbewerbs werden im Frühsommer 2020 im Rahmen einer Festveranstaltung
ausgezeichnet und der Öffentlichkeit präsentiert. Alle ausgezeichneten Reallabore sind berechtigt,
das Label „Reallabore – Testräume für Innovation und Regulierung“ zu tragen.
Unternehmen, Verwaltungen und Forschungseinrichtungen können sich bis zum 19. Februar 2020 unter
folgendem Link bewerben: www.innovationspreis-reallabore.de.
Parallel setzt das Bundeswirtschaftsministerium die Förderinitiative „Reallabore der Energiewende“
um, in deren Rahmen Bundeswirtschaftsminister Altmaier im Juli 2019 die 20 Gewinner des
entsprechenden Ideenwettbewerbs bekanntgegeben hat. In diesen Projekten werden zukunftsweisende
Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt. Reallabore der
Energiewende sind von einer Bewerbung um den „Innovationspreis Reallabore: Testräume für Innovation
und Regulierung“ ausgeschlossen.
Alle Informationen zur Reallabore-Strategie des BMWi erhalten Sie unter www.reallabore-bmwi.de.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20191202-altmaier-mehr-aufmerksamkeit-fuer-reallabore.html

Quelle: bmwi.bund.de
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Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.