Berlin:

Mittelstandsbeauftragter Hirte: „Internationale Kooperationen bieten dem Mittelstand ein enormes
Innovationspotenzial!“

Innovationstag Mittelstand 2019 des BMWi eröffnet
Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie
und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und die neuen Bundesländer, hat heute den
Innovationstag Mittelstand 2019 des Bundeswirtschaftsministeriums eröffnet. Er betonte dabei die
hohe Bedeutung internationaler Innovationskooperation im Mittelstand und stieß damit auf Zustimmung
beim Vertreter des Gastlands Österreichs, Michael Esterl, Generalsekretär im Bundesministerium für
Digitalisierung und Wirtschaftsstandort der Republik Österreich.


Hirte: „Der Mittelstand ist das Kraftzentrum unserer Volkswirtschaft. Die unternehmerische Vielfalt
und das besondere Engagement, die ihn ausmachen, sind steter Quell von zukunftsorientiertem
Erfindungsreichtum. Die heute präsentierten Projektergebnisse verdeutlichen das eindrucksvoll! Wir
setzen intensiv auf neue Impulse in der Innovationspolitik. Unter anderem mit der im März
gestarteten Transferinitiative wollen wir noch mehr Ideen zu Markterfolgen machen. Unter den vielen
beeindruckenden Exponaten des Innovationstags freue ich mich gerade auch über die
deutsch-österreichischen Gemeinschaftsinnovationen, die belegen, wie gut wir mit unserem Gastland
zusammenarbeiten. In Zeiten der Globalisierung bietet die internationale Kooperation im Mittelstand
enormes Innovationspotenzial!“
Darüber hinaus betone Hirte: „Österreich als Partnerland ist auch deshalb spannend, weil uns gerade
gezeigt wird, wie mit einer attraktiven Steuerreform wichtige Impulse für Entlastung und
Wettbewerbsfähigkeit gesetzt werden können. In dem schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld
halte ich viel davon, diesen Weg auch für Deutschland einzuschlagen.“
Esterl: „Ähnlich wie in Deutschland gehen fast 60 Prozent der österreichischen Wertschöpfung auf
das Konto von kleinen und mittleren Unternehmen, wenngleich wir von kleineren Unternehmensgrößen
ausgehen. Damit Europas KMUs im globalen Wettbewerb mithalten können, sind Innovation und
Digitalisierung entscheidende Erfolgsfaktoren. Die österreichische Bundesregierung bekennt sich zu
einem starken und innovativen Forschungsstandort, zu dessen Stärkung alle Kräfte gebündelt werden
sollen. Die Beteiligung an internationalen Kooperationsprogrammen ermöglicht nachhaltige
Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung auch über nationale Grenzen hinaus.“
Auf dem Innovationstag Mittelstand präsentieren rund 300 Unternehmen und Forschungseinrichtungen
den rund 2.000 Besuchern mehr als 200 technologische Neuheiten, die sie mit Unterstützung des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) realisiert haben. Im Mittelpunkt stehen
Projekte, die mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), der Industriellen
Gemeinschaftsforschung (IGF) und dem Programm Innovationskompetenz (INNOKOM) gefördert wurden.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr Projekte, die aus der erfolgreichen
deutsch-österreichischen Innovationskooperation im Mittelstand hervorgegangen sind. Auch die
Transferinitiative und die Gründungsoffensive des BMWi wurden präsentiert.
Weitere Informationen zur Innovationspolitik des BMWi und dem Innovationstag finden Sie unter
www.bmwi.de sowie unter www.zim.de.

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.