München:

Justizminister Bausback und Kultusminister Sibler informieren sich über Rechtsbildungsunterricht für Flüchtlinge und Asylbewerber in Berufsintegrationsklasse der Staatlichen Berufsschule Erding

Bayern hat als bundesweiter Vorreiter Anfang 2016 einen „Rechtsbildungsunterricht für Flüchtlinge und Asylbewerber“ ins Leben gerufen, der von Richtern und Staatsanwälten sowie Rechtspflegern und Bewährungshelfern durchgeführt wird. Ziel ist es, Menschen mit hoher Bleibeperspektive die Grundregeln und gemeinsamen Werte des Zusammenlebens und der Rechtsordnung in Deutschland zu vermitteln. Dazu gehören etwa die Werte der Demokratie, der Gleichberechtigung von Mann und Frau, der Meinungs- und Religionsfreiheit sowie die Grundprinzipien unserer Rechtsordnung. Bayernweit wurden seit Anfang 2016 mehr als 1.200 Unterrichtseinheiten durchgeführt.

Seit Frühjahr 2018 steht der Rechtsbildungsunterricht in Kooperation mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus flächendeckend auch den Berufsintegrationsklassen der bayerischen Berufsschulen als Angebot zur Verfügung. Bei der Integration von berufsschulpflichtigen jungen Menschen mit Fluchthintergrund nach dem Prinzip des Förderns und Forderns bietet Bayern mit den auf zwei Jahren angelegten Berufsintegrationsklassen eine bundesweit beachtete Form, wie junge Zuwanderer Deutsch lernen, Werte einüben und sich auf eine Berufsausbildung vorbereiten können.

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback und Bayerns Kultusminister Bernd Sibler informieren sich am morgigen

Dienstag, 17. Juli 2018, um 14:00 Uhr,

in der Dr.-Herbert-Weinberger-Schule (Staatliche Berufsschule Erding)

Freisinger Str. 89,
in 85435 Erding

über das konkrete Angebot des Rechtsbildungsunterrichts in Berufsintegrationsklassen. Dabei wird Justizminister Prof. Dr. Bausback selbst auch einen Teil des Unterrichts übernehmen.

Die Medien sind zu diesem Termin herzlich eingeladen!

Eine vorherige Anmeldung bis spätestens Dienstag, 17. Juli 2018, 12:00 Uhr unter presse@stmj.bayern.de ist erforderlich. Bitte halten Sie für den Einlass Ihren Personal- und Presseausweis bereit.

Wir bitten, die Persönlichkeitsrechte der Unterrichtsteilnehmer zu respektieren. Interviews sowie Film- und Fotoaufnahmen sind daher nur mit denjenigen Unterrichtsteilnehmern zulässig, die sich im Vorfeld der Veranstaltung damit ausdrücklich einverstanden erklärt haben. Im Übrigen dürfen die Unterrichtsteilnehmer nur verpixelt oder von hinten fotografiert oder gefilmt werden.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.