München:

Bayerns Wirtschaftsminister Pschierer gibt Jahrespressekonferenz 2018

Pschierer: „Menschen in Bayern profitieren von der hervorragenden Lage der bayerischen Wirtschaft“

Zur Jahrespressekonferenz 2018 kann der neue bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer ein positives Bild der wirtschaftlichen Lage Bayerns präsentieren. „Im Jahr 2017 ist das bayerische BIP um 2,8 Prozent gewachsen. Damit ist der Freistaat wieder Spitzenreiter unter den deutschen Flächenländern, das Wachstum im Freistaat liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent“, so Pschierer. Der Wirtschaftsminister hebt besonders die langfristig positive Entwicklung hervor. „Das bayerische Wirtschaftswachstum hat in den letzten 20 Jahren knapp 50 Prozent betragen. Kein anderes Bundesland ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten so dynamisch gewachsen“, so der Wirtschaftsminister. Angesichts der aktuell günstigen Konjunkturdaten für 2018 erwartet Pschierer für das laufende Jahr ein Wachstum von 2,5 bis 3 Prozent.

Der Minister betont: „Mir ist besonders wichtig, dass das Wachstum bei den Menschen ankommt. Die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigt, dass wir damit Erfolg haben: Mit 5,46 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2017 hat Bayern den höchsten Stand aller Zeiten erreicht – und damit Vollbeschäftigung in 52 der insgesamt 96 Landkreise und kreisfreien Städte.“ Entscheidend für Pschierer ist dabei, dass der Aufschwung in allen Landesteilen ankommt: „Die Spreizung der Arbeitslosenquoten in den sieben Regierungsbezirken liegt bei nur noch 1 Prozentpunkt. Mein Ziel bis 2020 ist Vollbeschäftigung in allen bayerischen Regierungsbezirken“.

Als Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort nennt Pschierer die Globalisierung, Digitalisierung, den demographischen Wandel und die Urbanisierung: „Dafür müssen wir die passenden Antworten finden. Als Schwerpunkte seiner Amtszeit sieht der Wirtschaftsminister die Bereiche Struktur- und Ansiedlungspolitik, den Fachkräftemangel, die Unterstützung von Gründern sowie den Tourismus. Pschierer: „Der Fachkräftebedarf ist ein Riesenthema, das ich gemeinsam mit Vertretern der bayerischen Wirtschaft angehen werde. Im Rahmen einer Neuausrichtung der Standort- und Ansiedlungspolitik werde ich die Ansiedlungsagentur ‚Invest in Bavaria‘ stärken und einen Schwerpunkt unserer Standortwerbung auf die ländlichen Regionen legen. Und ich werde die Rahmenbedingungen für unsere Gründer weiter verbessern, etwa durch einen Bürokratiecheck sowie Verbesserungen bei den Finanzierungsmöglichkeiten. Der Bedeutung des Tourismus in Bayern werde ich durch die Bildung einer Einrichtung einer eigenen Tourismusabteilung in meinem Ministerium sowie die Errichtung eines Tourismuskompetenzzentrums gerecht werden.

Quelle:bmwi.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.