München: 

Girls‘ Day zeigt Berufsfelder jenseits typischer „Frauenberufe“

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler begleitet Schülerinnen beim Einblick in mathematisch-informationstechnologische Berufe im Rahmen des Mädchen-Zukunftstages

Bayerns Kultusstaatssekretär Bernd Sibler begleitete heute anlässlich des Girls‘ Day rund 30 Schülerinnen bei ihren Projekten zur Robotik und Informatik im Forschungszentrum Garching der TU München. Er bestärkte die Mädchen und jungen Frauen zwischen zehn und 16 Jahren darin, sich intensiv mit ihren Berufswünschen auseinanderzusetzen – unabhängig davon, ob es sich um vermeintliche Frauen- oder Männerberufe handelt. „Der Girls‘ Day bietet eine außerordentlich gute Möglichkeit, Mädchen dazu zu motivieren, sich mit ihrer Studien- oder Berufswahl auseinanderzusetzen“, betonte der Staatssekretär beim Besuch eines Forschungslabors. „Dabei können die Teilnehmerinnen praxisnahe Einblicke auch in Berufsfelder bekommen, die für Frauen traditionell untypisch sind.“
Die Fakultäten für Mathematik und für Informatik luden die Teilnehmerinnen dazu ein, sich mit zukunftsweisenden Experimenten und spannenden Forschungsfragen auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen beschäftigten sich unter anderem mit einem Projekt des Exzellenzclusters CoTeSys – „Cognition for Technical Systems“, das die Akzeptanz von Robotern untersucht, die sich mit Menschen in einem Raum bewegen. Sie navigierten selbst einen Roboter und konnten so herausfinden, welche Verhaltensweisen des Roboters dem Menschen am angenehmsten sind.
„Es ist ein wichtiges Anliegen der bayerischen Bildungspolitik, das Berufswahlspektrum von Mädchen und jungen Frauen zu erweitern und frühzeitige Kontakte zur Berufswelt und der Hochschule zu ermöglichen“, so Sibler. „Daher begrüße ich es sehr, dass unsere Schülerinnen den Girls‘ Day so engagiert für ihre Berufsorientierung nutzen.“ Er sprach allen Beteiligten für ihr Angebot im Rahmen des Mädchen-Zukunftstages seinen herzlichen Dank aus.

Der Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Berufsorientierungstag für Mädchen. Mit dem Aktionstag soll langfristig der Beschäftigungsanteil von Frauen in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften angehoben werden. Auch in diesem Jahr boten viele Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen in ganz Bayern spezielle Veranstaltungen im Rahmen des Girls' Day an.

Quelle: stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.