Garching:
Neues Gebäude des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme (IKS) in Garching eingeweiht
Aiwanger: „Künstliche Intelligenz ist ein Schlüssel für Bayerns Wirtschaft.
Sie muss leistungsfähig sein – aber auch sicher und zuverlässig funktionieren“ Symbolische Schlüsselübergabe: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär mit dem ‚Brezn‘-Schlüssel für das neue IKS-Gebäude. Von links: TUM-Vizepräsident Professor Dr. Gerhard Cramer, Professor Dr.-Ing. Holger Hanselka. Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, rechts: IKS-Institutsleiter Professor Dr. Mario Trapp.
Fotos: StMWi
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat bei der Einweihung des neuen Institutsgebäudes des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme (IKS) in Garching die große Bedeutung sicherer und zuverlässiger Künstlicher Intelligenz für den Wirtschaftsstandort Bayern betont. Aiwanger: „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für unsere Wirtschaft. Entscheidend ist, dass KI nicht nur leistungsfähig ist, sondern auch sicher und zuverlässig funktioniert. Genau daran arbeitet das Fraunhofer IKS.“ Sichere KI sei insbesondere für zentrale bayerische Branchen wie Mobilität, Automatisierung, Gesundheit und Wehrtechnik wichtig. Beim automatisierten Fahren müsse KI Hindernisse auch bei Regen oder starker Sonneneinstrahlung zuverlässig erkennen. In der Industrie müssten KI-Systeme Produktionsprozesse überwachen, Arbeitsschritte planen und bei Störungen angemessen reagieren. Auch in der Medizin seien nachvollziehbare und verlässliche Ergebnisse unverzichtbar. Bei autonomen und wehrtechnischen Systemen gelte zudem: „Der Mensch muss die Kontrolle behalten und die letzte Entscheidung treffen.“ Mehr als 80 Millionen Euro für Forschung und Infrastruktur Der Freistaat Bayern investiert im Rahmen der Hightech Agenda und darüber hinaus umfangreich in den Ausbau der außeruniversitären KI-Forschungsinfrastruktur. Der Aufbau des Fraunhofer IKS ist dabei ein zentrales Projekt: Rund 40 Millionen Euro Landesmittel fließen in Forschungsprojekte und den Aufbau der fachlichen Kompetenzen des Instituts. Hinzu kommen gut 40 Millionen Euro für den Neubau, die Bund und Land gemeinsam finanzieren. Aiwanger: „Gute Forschung braucht gute Bedingungen. Mit dem neuen Institutsgebäude schaffen wir moderne Räume für Forschung und Innovation, stärken die Zusammenarbeit mit Unternehmen und eröffnen Perspektiven für weiteres Wachstum.“ Die Investitionen seien ein wichtiger Beitrag, um Bayern als leistungsfähigen Forschungs- und Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Der Neubau stärkt zugleich den Fraunhofer-Standort Garching. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, dem Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV sowie dem geplanten Institutsneubau mit Reinraum für das Fraunhofer-Institut für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT entsteht ein leistungsfähiger Forschungsverbund. „Hier greifen Fraunhofer- und Hochschulforschung ideal ineinander. Gleichzeitig können Forschungsergebnisse gemeinsam mit der Wirtschaft in konkrete Anwendungen überführt werden“, sagte Aiwanger. Entscheidend sei, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht im Labor blieben, sondern bei den Unternehmen ankämen und in neue Produkte, Verfahren und Anwendungen mündeten. Für die Wettbewerbsfähigkeit Bayerns seien eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur und ein enger Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unverzichtbar. „Das Geld, das wir in Einrichtungen wie das Fraunhofer IKS investieren, ist gut angelegtes Geld. Hier wird Forschung in die Praxis gebracht – für sichere Technologien, wettbewerbsfähige Unternehmen und Wertschöpfung in Bayern“, betonte Aiwanger. Ansprechpartner: Jürgen Marks Leiter Pressereferat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonte bei der Einweihung des neuen Institutsgebäudes des Fraunhofer IKS die große Bedeutung sicherer und zuverlässiger Künstlicher Intelligenz für den Wirtschaftsstandort Bayern.
Bayern und der Bund unterstützen die Wissenschaft: Rund 40 Millionen Euro aus Bayern fließen in Forschungsprojekte und den Aufbau der fachlichen Kompetenzen des Fraunhofer-IKS. Hinzu kommen gut 40 Millionen Euro für den Neubau, die Bund und Land gemeinsam finanzieren.
Quelle:stmwi.bayern.de
