Bamberg:
Freistaat fördert neues Bildungszentrum der Handwerkskammer Oberfranken mit knapp 20 Millionen Euro
Aiwanger: „Wir investieren in moderne Ausbildung und die Fachkräfte von morgen“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Vertretern der Bundes- und Landespolitik sowie des Handwerks den ersten Spatenstich für den Neubau des Bildungszentrums Bamberg der Handwerkskammer für Oberfranken gesetzt.
Foto: StMWi/Bastian Brummer
Der Freistaat Bayern unterstützt den Neubau des Bildungszentrums Bamberg der Handwerkskammer für Oberfranken mit knapp 20 Millionen Euro. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat dafür die Förderurkunde übergeben. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro, die gemeinsam von Bund, Bayern und der Handwerkskammer Oberfranken getragen werden. Aiwanger: „Das Handwerk steht für Wirtschaftskraft, sichere Arbeitsplätze und beste Karrierechancen. Damit unsere Betriebe auch künftig genügend qualifizierte Fachkräfte finden, brauchen wir eine Ausbildung auf der Höhe der Zeit. Deshalb investieren wir knapp 20 Millionen Euro in das neue Bildungszentrum in Bamberg. Das Geld ist gut angelegt: Wir stärken die berufliche Bildung und machen das Handwerk fit für die Zukunft.“ Das neue Bildungszentrum schafft moderne und praxisnahe Bedingungen für die Aus- und Weiterbildung in wichtigen Handwerks- und Bauberufen. Damit reagiert die Handwerkskammer auf den technologischen Wandel und den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften. „Digitalisierung, neue Technologien und die Energiewende verändern das Handwerk. Wer Fachkräfte gewinnen will, muss ihnen eine zeitgemäße und praxisnahe Ausbildung bieten. Genau dafür investieren wir in diese überbetriebliche Bildungsstätte in Bamberg“, betonte der Minister. Das Handwerk ist in Bayern stark aufgestellt: Auf 1.000 Einwohner kommen 15,8 Handwerksbetriebe. Mit rund 64.000 Auszubildenden übernimmt die Branche 29 Prozent der gesamten Ausbildungsleistung der bayerischen Wirtschaft. Allein die Handwerkskammer für Oberfranken vertritt gut 17.600 Betriebe, die jährlich mehr als 11,3 Milliarden Euro umsetzen und rund 5.000 Ausbildungsplätze bereitstellen.
Quellle:stmwi.bayern.de
